Krankenhäuser
Die Krankenhäuser
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In Baden-Württemberg gibt es insgesamt 238 Krankenhäuser, davon ca. 47 Prozent in öffentlicher, 26 Prozent in freigemeinnütziger und 27 Prozent in privater Trägerschaft.
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Die Zahl der Krankenhäuser nahm in der Vergangenheit stetig ab, 1996 gab es beispielsweise noch 299 Plankrankenhäuser. Auch in Zukunft wird die Zahl der Krankenhäuser - allein schon durch Fusionen und die Bildung einheitlicher Krankenhäuser - weiterhin abnehmen und der Anteil der Häuser mit privatem Träger leicht ansteigen.
Die Betten
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Die Zahl der Krankenhausbetten ist in den letzten Jahren ebenfalls kontinuierlich zurückgegangen, von 67.485 Betten im Jahr 1996 auf 58.460 Betten im Jahr 2009.
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Rund 71 Prozent dieser Betten sind in öffentlicher, 20 Prozent in freigemeinnütziger und 9 Prozent in privater Trägerschaft. Die öffentlichen Krankenhäuser sind also tendenziell größer als solche in privater Trägerschaft.
Die Finanzierung
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Ca. 95 Prozent der Mittel für die Krankenhäuser in Baden-Württemberg werden von den Krankenkassen getragen, ca. 5 Prozent stellt das Land für Investitionskosten zur Verfügung (Einzel- und Pauschalförderung).
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Die Mittel der Krankenkassen wurden in der Vergangenheit zum größten Teil entsprechend der Aufenthaltsdauer der Patienten in einem Haus abgerechnet. Je länger ein Patient zur Behandlung blieb, desto mehr Geld bekam das Haus (bis zur vereinbarten Budgetobergrenze in dem entsprechenden Jahr). Seit dem Jahr 2004 läuft die Abrechnung für die Mehrzahl der Krankenhäuser über Fallpauschalen (DRG‘s), deren Höhe sich nach Diagnose und Schweregrad richtet.
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Bis 2010 läuft ein stufenweiser Anpassungsprozess (ausgehend vom bisherigen Budget der einzelnen Häuser), dann werden alle Leistungen der Krankenhäuser durch landesweit einheitliche Fallpauschalen vergütet. Das bedeutet: Für eine Blinddarmoperation in Baden-Württemberg bekommt ein kleines Krankenhaus die gleiche Vergütung wie ein großes Krankenhaus. Bis 2014 erfolgt die schrittweise Angleichung der unterschiedlichen landesweit einheitlichen Basisfallwerte an einen bundesweit einheitlichen Basisfallwert. Sonderregelungen werden zunächst u.a. für psychiatrische Behandlungen fortbestehen. Ab 2013 ist auch für die psychiatrische Behandlungen ein pauschalierendes Entgeltsystem geplant.
Das Budget
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Das Gesamtbudget der gesetzlichen Krankenversicherung für die Krankenhäuser in Baden-Württemberg beläuft sich auf ca. 7,2 Milliarden Euro. Davon werden rd. 90 Prozent (= 6,5 Milliarden Euro) über das neue pauschalierte Entgeltsystem abgerechnet und rd. 10 Prozent (= 0,7 Milliarden Euro) über tagesgleiche Pflegesätze.
Die Qualität
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Krankenhäuser müssen seit dem Jahr 2005 Qualitätsberichte veröffentlichen. Diese Informationen werden in übersichtlicher Form von den Ersatzkassen im Internet unter www.klinik-lotse.de dargestellt. Die Qualitätsberichte enthalten die Struktur- und Leistungsdaten der Krankenhäuser sowie Angaben zur Qualitätssicherung. Komfortable Suchfunktionen ermöglichen dabei Vergleichsmöglichkeiten zwischen den verschiedenen Einrichtungen, auch ohne medizinische Vorkenntnisse.

Die Bewertung der Selbstverwaltung wahrnehmen
Weitere Themen:
Versorgungsstrukturgesetz - Jahresempfang mit Sozialministerin Katrin Altpeter - Ein Jahr grün-rote Gesundheitspolitik - Gesundheitsdialog Baden-Württemberg
Landesvertretung Baden-Württemberg



