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Mammographie-Screening

 

Als eines der ersten Bundesländer hat Berlin das von der Bundesregierung beschlossene Programm zur Früherkennung von Brustkrebs flächendeckend eingeführt. Seit April 2007 stehen vier Mammographie-Zentren in Berlin für die Untersuchung zur Verfügung.

Alle Berliner Frauen, das sind ca. 437.000, im Alter zwischen 50 und 69 Jahren haben nunmehr die Möglichkeit, sich alle zwei Jahre in einem der vier modernen Zentren untersuchen zu lassen. Die Kosten dafür tragen die gesetzlichen Krankenkassen.

 

Ziel des Mammographie-Screenings ist es, Brustkrebs früh zu erkennen, das heißt, bevor er tastbar ist oder andere Symptome hervorruft. Dadurch können die Heilungschancen erhöht sowie die Anzahl von Brustamputationen und belastenden Therapien erheblich verringert werden.

 

Laut dem im Juli 2007 veröffentlichten Krebsatlas für Berlin ist Brustkrebs mit 28 Prozent die häufigste Krebserkrankung bei Frauen in der Hauptstadt. Jährlich erkranken 2200 Frauen neu. Das entspricht einem Anteil von 28 Prozent aller Krebsneuerkrankungen. Im Untersuchungszeitraum 2002 bis 2004 entfielen auf Brustkrebs auch die meisten Krebstodesfälle bei Frauen und zwar 17 Prozent.

 

Für Fragen zum Mammographie-Screening stehen Ihnen kompetente Mitarbeiterinnen der zentralen Stelle der Arbeitsgemeinschaft Mammographie-Screening in Berlin an einer Hotline montags bis freitags zur Verfügung. Die Einladungen zum Mammographie-Screening werden automatisch an die Berlinerinnen der entsprechenden Altersgruppen versandt. Eine Anmeldung an der Hotline ist dafür nicht erforderlich.

 

Hotline: 0800/ 500 23 45

Internet: www.ein-teil-von-mir.de 

 

 

Zusätzliche Früherkennungsmaßnahmen der Berliner Krankenkassen