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Gemeinsame Pressemitteilung

der Krankenkassenverbände in Niedersachsen

 

Hannover, 16. Juni 2009

Krankenkassen fördern Selbsthilfe mit 1,7 Millionen Euro

Die Krankenkassen in Niedersachsen fördern die Selbsthilfe im Land in diesem Jahr gemeinschaftlich mit rund 1,7 Millionen Euro. Das entspricht einer Steigerung von rund 65.000 Euro oder mehr als vier Prozent gegenüber 2008. „Uns ist wichtig, den Versicherten die Möglichkeiten der Selbsthilfe als Ergänzung zu den traditionellen Angeboten im Gesundheitswesen zu bieten“, sagten Sprecher der Krankenkassenverbände.

Gefördert werden Einrichtungen der Selbsthilfe auf allen Ebenen, also örtliche Selbsthilfegruppen, in denen sich Betroffene und Angehörige gegenseitig unterstützen, Selbsthilfeorganisationen als deren landesweite Zusammenschlüsse sowie professionell geführte Kontaktstellen, die Betroffene an Gruppen vermitteln und die Gruppen beraten.

Die Verbände der Krankenkassen vergeben die Fördermittel gemeinsam. Sie unterstützen damit vor allem die alltägliche Arbeit der Selbsthilfe, indem die Zuwendungen etwa zur Deckung von Ausgaben für Telefon, Briefversand, Büro- und Informationsmaterial zur Verfügung stehen. Darüber hinaus haben Antragsteller die Möglichkeit, sich bei einzelnen Krankenkassen um Förderung besonderer Projekte zu bewerben.

Das Antragsverfahren ist für die Selbsthilfe transparent, indem es auf allen Ebenen feste Ansprechpartner gibt: Für die örtlichen Gruppen beispielsweise ist in jeder Region ein bestimmter Krankenkassenverband federführend zuständig. Auch werden Vertreter der Selbsthilfe auf Landesebene einbezogen, wenn es um Fragen der Förderfähigkeit und der Mittelvergabe geht.

Gesetzliche Grundlage für das Engagement der Krankenkassen ist das Fünfte Sozialgesetzbuch. Ein individueller Rechtsanspruch auf Förderung besteht nicht.

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Ihr Ansprechpartner:
Hanno Kummer
Tel.: 05 11 / 3 03 97 - 50
E-Mail: hanno.kummer@vdek.com


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