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Integrierte Versorgungsmodelle der vdek-Landesvertretung

Das SGB V spricht in den §§ 140a ff. SGB V von integrierter Versorgung (IV) als

  • "eine verschiedene Leistungssektoren übergreifende Versorgung der Versicherten" oder

  • "eine interdisziplinär-fachübergreifende Versorgung".

Dabei stehen den Krankenkassen sämtliche Möglichkeiten der Einbeziehung mehrerer Leistungssektoren unter Einbindung der jeweils betroffenen Vertragspartner zur Verfügung. Im Vordergrund werden jedoch sicherlich Projekte zur Überwindung der Schnittstellen zwischen ambulanter und stationärer Versorgung bzw. zwischen der Akutversorgung und der Rehabilitation stehen. Aber auch Versorgungsketten über alle drei Sektoren sind denkbar. In allen Fällen kann dabei auch die Arzneimittelversorgung einbezogen werden (§ 129 Abs. 5b SGB V).

Bessere Behandlungsergebnisse bei zugleich wirtschaftlicherem Ressourceneinsatz können nur durch Rahmenbedingungen entstehen, die Freiträume für flexible Leistungs- und Finanzströme zulassen. Voraussetzung dafür ist die Überwindung von sektoralen, strikt kollektivvertraglichen Strukturen, die für zahlreiche Schnittstellenprobleme im deutschen Gesundheitswesen verantwortlich sind.

Dafür bieten nunmehr die GMG-Neuregelungen zu § 140 a ff. SGB V ideale Voraussetzungen.

Die Ersatzkassenverbände haben im Saarland das unten beschriebene intergrierte Versorgungsmodell entwickelt und umgesetzt.

         

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Integrierte Versorgung "Schlaganfall kein Schicksal"

Der Schlaganfall steht am Ende einer Kette von Risikofaktoren und ungünstigen Begleitumständen. Pro Jahr ereignen sich in Deutschland etwa 200.000 Schlaganfälle und es müssen zwischen 650.000 bis 945.000 Patienten mit einem Zustand nach Schlaganfall versorgt werden. Etwa 20 % dieser Patienten versterben innerhalb der ersten 4 Wochen, 37 % innerhalb eines Jahres und ca. 60 % in einem Zeitraum von 5 Jahren. Das Risiko eines weiteren Schlaganfalls liegt in den ersten 5 Jahren zwischen 15%-40%.

Mittels dieser Integrierten Versorgung wurde gemeinsam von den Ersatzkassen, dem Klinikum Saarbrücken und niedergelassenen Ärzten ein spezielles Nachsorgeprogramm für Schlaganfallpatienten installiert, damit sekundärpräventiv ein weiterer Schlaganfall vermieden wird.

Teilnahmeerklärung Ärzte

Presseerklärung

Flyer

            

           


Länderreport

 

GKV-Versorgungs-

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Hält der Titel, was er verspricht?

 

Weitere Themen:

  • » Interview mit dem Vorstandsvorsitzenden des vdek, Thomas Ballast
  • » Ausgabenentwicklung bei Arzneimitteln
  • » Saarländischer Krankenhausplan 2011 - 2015