Ambulante Rehabilitation
Der für die medizinische Versorgung der Versicherten geltende Grundsatz "ambulant vor stationär" nimmt auch für die Rehabilitation in Sachsen einen immer höheren Stellenwert ein.
Wohnortnahe ambulante Rehabilitation (nach § 40 SGB V) erleichtert die Integration des Rehabilitanden in das gewohnte soziale Umfeld und fördert durch Einbeziehung der Lebenswirklichkeit in die rehabilitativen Bemühungen u.a. eine Aktivierung des Selbsthilfepotentials.
Nicht zuletzt deshalb entstanden in den letzten Jahren in Sachsen 21 ambulante Reha-Einrichtungen mit bisher 5 verschiedenen Indikationsgebieten:
| ambulante Rehabilitation bei muskuloskeletalen Erkrankungen |
18 Einrichtungen | Altenberg, Bautzen, Chemnitz (2), Dresden (3), Freiberg, Görlitz, Hoyerswerda, Leipzig (3), Plauen, Riesa, Rothenburg, Zwickau |
| ambulante Rehabilitation bei neurologischen Erkrankungen |
4 Einrichtungen | Dresden, Leipzig (2), Pulsnitz |
| ambulante Rehabilitation bei kardiologischen Erkrankungen |
3 Einrichtungen | Chemnitz, Dresden, Leipzig |
| ambulante Rehabilitation bei psychosomatischen Erkrankungen |
1 Einrichtung | Leipzig |
| ambulante Rehabilitation bei onkologischen Erkrankungen |
1 Einrichtung | Leipzig |

Stärken und Schwächen des "Landärztegesetzes"
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