Brustkrebs
Jährlich erkranken ca. 50.000 Frauen an Brustkrebs. Diese Krebsart ist bei Frauen mit bösartigen Tumoren die häufigste Todesursache. Ungefähr 17.000 Frauen sterben jährlich an dieser Erkrankung. In der Behandlung von Frauen mit Brustkrebs wird zudem eine deutliche Fehlversorgung in Kombination aus Über- und Unterversorgung vermutet (Gutachten des Sachverständigenrates 2000/2001 Band III).
In Ergänzung des aktuellen Versorgungsangebotes werden im Rahmen strukturierter Behandlungsprogramme (Disease-Management-Programme, DMP) interdisziplinäre, berufs- und sekorenübergreifende Behandlungen in einer integrierten Versorgungsform mit dem notwendigen logistischen Hintergrund gewährleistet. Daneben werden in den DMP-Verträgen eine patientinnen- und qualitätsorientierte Begleitung der Frauen durch die an der Behandlung beteiligten Vertragsärzte und Brustkrebs-Zentren und durch eine auf den Behandlungsverlauf bezogene Dokumentation vereinbart. Den an Brustkrebs erkrankten Frauen wird besonders durch individuelle Beratung und Informationen durch die Vertragspartner die Möglichkeit gegeben, stärker aktiv am Behandlungsprozess mitzuwirken.
Die Ersatzkassen schließen die Vereinbarungen mit dem Ziel, die Qualität in der Diagnostik, der Therapie und der Nachsorge des Mammakarzinoms zu steigern. Schwachstellen sollen dokumentiert, durch Verbesserung der Versorgunsstrukturen und durch Implementierung in den Behandlungsstandards abgebaut werden.
Download
Patienteninformation - Brustkrebs (PDF)
Teilnahme-/Einwilligungserklärung und Patienteninformation (PDF)

Ausgabe 3./4.2012
mit dem Titelthema:
"100 Jahre vdek"
Positionen
- » vdek-Positionen zu Patientenrechten
- » Stellungnahme zum GKV-Versorgungs-strukturgesetz
- » vdek-Resolution zum demografischen Wandel




