Disease Management-Programme (DMP)
Disease-Management-Programme (DMP) sind so genannte strukturierte Behandlungsprogramme nach § 137 f SGB V. Dabei handelt es sich um eine sektorenübergreifende, systematische Versorgung von chronisch kranken Versicherten unter Beachtung folgender Kriterien:
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medizinische Behandlung auf der Basis evidenz-basierter Leitlinien über alle Krankheitsstadien hinweg
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kontinuierliche Evaluation von medizinischen, ökonomischen und psychologischen Parametern
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eine daraus resultierende kontinuierliche Verbesserung des Versorgungsprozesses auf allen Ebenen
Ziel des Gesetzgebers bei der Einführung von DMP war die Schaffung eines Anreizes zum Wettbewerb um chronisch kranke
Versicherte und die Verbesserung der Qualität der Versorgung, verbunden mit dem gleichzeitigen Abbau von Fehl-, Unter-
und Überversorgung. Die Vermeidung von Spätfolgen oder Komplikationen im Krankheitsverlauf standen dabei ebenso im
Vordergrund, wie die Reduktion von Kosten bei der Versorgung chronisch kranker Versicherter.
Folgende Indikationen sind durch den Gemeinsamen Bundesausschuss (GemBA) als DMP-Indikationen beschlossen:

Ausgabe 01./02.2012
mit dem Titelthema:
"Demenz"
Positionen
- » vdek-Positionen zu Patientenrechten
- » Stellungnahme zum GKV-Versorgungs-strukturgesetz
- » vdek-Resolution zum demografischen Wandel




