eGK

Elektronische Gesundheitskarte

Die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) und der Aufbau einer Telematikinfrastruktur ist eines der weltweit größten IT-Projekte, bei dem ca. 70 Mio. gesetzlich Versicherte, rund 170.000 Arzt- und Zahnarztpraxen, 21.000 Apotheken, 2.200 Krankenhäuser sowie knapp 260 gesetzliche Krankenkassen miteinander vernetzt werden. Die Einführung der Funktionen und Anwendungen der elektronischen Gesundheitskarte erfolgt schrittweise. Bevor die elektronische Gesundheitskarte von den Krankenkassen an alle Versicherten ausgegeben werden kann, wird sie in sieben Testregionen getestet. Die elektronische Gesundheitskarte beinhaltet persönliche Daten zur Krankenversicherung, zum Zuzahlungsstatus und ein Lichtbild. Zu den Pflichtanwendungen der Karte zählen das elektronische Rezept und die Europäische Krankenversicherungskarte (European Health Insurance Card). Zu den freiwilligen medizinischen Telematikanwendungen gehören beispielsweise der Notfalldatensatz, die Arzneimitteltherapiesicherheit, die elektronische Patientenakte und der elektronische Arztbrief. Die Nutzung der freiwilligen Anwendungen obliegt der Zustimmung der versicherten Patienten.