Diabetes mellitus Typ 1

Epidemiologische Daten schätzen die Prävalenz für Diabetes mellitus auf 3 % bis 6 % der Bevölkerung, wobei der überweiegende Teil an Diabetes mellitus Typ 2 erkrankt ist. Schätzungsweise 300.000 bis 600.000 Kinder und Erwachsene sind vom Diabetes mellitus Typ 1 betroffen. Eine Zunahme der Erkrankungshäufigkeit ist zu erwarten. Da der Erkrankungsbeginn häufig im Kinder- und Jugendalter liegt, ist der Behandlung von Kindern und Jugendlichen ein besonderer Schwerpunkt zu widmen. Im Gegensatz zu Diabetes mellitus Typ 2 ist der Diabetes mellitus Typ 1 nur durch die lebensnotwendige Applikation von Insulin zu behandeln. Hierdurch wird den Betroffenen eine normale körperlich-geistige, soziale und berufliche Entwicklung ermöglicht. Durch Einhaltung des heutigen Therapiestandards mittels multipler Insulininjektionen oder Insulinpumpen werden das Auftreten und die Progression von diabetischen Folgekomplikationen verhindert. Die Prognose der Patienten verbessert sich erheblich und eine flexible Lebensführung wird ermöglicht.

Die Spitzenverbände der Krankenkassen konnten mit der für die Durchführung der DMP betrauten Zulassungsstelle, dem Bundesversicherungsamt (BVA), einige unerlässliche Dokumente, wie z.B. die Dokumentationsbögen, abstimmen.

 

Antragsfomulare

Dokumente

Stand

Dokumentationsbögen

Erstdokumentation
Folgedokumentation

01.06.2004

Plausibilitätsrichtlinie

Anlage 1

05.03.2008 (gültig ab 01.07.2008)

Anlage 3

07.12.2007 (gültig ab 01.07.2007)

Ausfüllanleitungen

Erstdokumentation
Folgedokumentation

08.07.2004

Einschreibeformulare

TE/EWE
Patienteninformation

01.10.2005