Gesundheitspolitische Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft B 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg 21.07.2011

"Das Versorgungsgesetz zwischen Anspruch und Wirklichkeit"

Versorgungsgesetz, quo vadis?

Die gesetzliche Krankenversicherung hat ihr Gesicht in den letzten Jahren verändert. Gesundheitsfonds, bundeseinheitlicher Beitragssatz, Krankenkassendachverband. Die staatliche Einflussnahme hat deutlich zugenommen. Versicherte und Krankenkassen erleben derzeit die Auswirkungen des Zusatzbeitrags.

Der auf Solidarität basierende umfassende Versicherungsschutz der gesetzlichen Krankenversicherung ist ein entscheidender Standortfaktor und Garant für die Stabilität der Gesellschaft. Um Leistungskürzungen zu vermeiden und auch in Zukunft eine umfassende und qualitativ hochwertige Versorgung gewährleisten zu können, bedarf es einer gerechten und nachhaltigen Finanzierung sowie eines gesunden Wettbewerbs.

Welche Ansätze und Auswirkungen bietet das Versorgungsgesetz? Wird das Ziel, ein Wettbewerb um mehr Wirtschaftlichkeit und Qualität in der Gesundheitsversorgung zu genieren, erreicht? Um welchen Preis? Wo sind die Stärken, wo sind die Schwächen des Versorgungsgesetzes? Antworten hierauf sollte die gesundheitspolitische Veranstaltung der Arbeitsgemeinschaft der B 52-Verbändekooperation Baden-Württemberg geben. Zu dieser Verbändekooperation gehören der BKK Landesverband Baden-Württemberg, die IKK classic, die Knappschaft Bahn-See, Regionaldirektion München und der Verband der Ersatzkassen mit seinen Mitgliedskassen. Gemeinsam verfügen die Verbände in Baden-Württemberg über einen Versichertenanteil von fast 60 Prozent.

Am 21. Juli 2011 wurden diese Fragen vor ca. 200 Teilnehmern im Rahmen einer gesundheitspolitischen Veranstaltung im GENO-Haus diskutiert. Das Thema der Veranstaltung lautete: „Das Versorgungsgesetz zwischen Anspruch und Wirklichkeit“. Hierzu stellte die Parlamentarische Staatssekretärin beim Bundesministerium für Gesundheit, Annette Widmann-Mauz, ihren Grundsatzbeitrag das Versorgungsgesetz aus Sicht der Bundesregierung vor. Erwartungen und Forderungen an ein handwerklich gut gemachtes Versorgungsgesetz formulierte Walter Scheller, Leiter der vdek-Landesvertretung Baden-Württemberg, im Rahmen seiner Begrüßung. Nach dem Vortrag der Parlamentarischen Staatssekretärin war die Diskussion mit Eingangsstatements zum Versorgungsgesetz eröffnet. Hierzu äußerten sich die Mitglieder aller Parteien, die im Gesundheitsausschuss des Bundestags vertreten sind. Hierzu gehören Birgitt Bender, MdB, Bündnis 90/Die Grünen, Dr. Erwin Lotter, MdB, FDP, Karin Maag, MdB, CDU/CSU, Hilde Mattheis, MdB, SPD, und Katrin Senger-Schäfer, MdB, Die Linke. Moderator der Veranstaltung ist der für den Bereich Gesundheitspolitik zuständige Redakteur der Ärzte Zeitung, Dr. Florian Staeck. Das Resümee aus der Veranstaltung zog dann  Konrad Ehing, Vorsitzender des Vorstandes des BKK Landesverbandes Baden-Württemberg. 


Ihr Ansprechpartner:
Frank Winkler
Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)

Landesvertretung Baden-Württemberg
Frank Winkler
Tel.: 07 11 / 2 39 54 - 19
E-Mail: frank.winkler@vdek.com