Wie die B 52 Verbändekooperation die Kommunalen Gesundheitskonferenzen in Baden-Württemberg organisieren

ÖGD-Fachaustausch zur Umsetzung der Kommunalen Gesundheitskonferenzen im Regierungspräsidium Stuttgart in Stuttgart-Vaihingen

Stuttgart-Vaihingen, 30. März 2011

Aktiv mitgearbeitet und abgeschlossen hat der Verband der Ersatzkassen den Projektbericht „Kommunale Gesundheitskonferenzen“. Dieser wurde gemeinsam mit dem Landkreistag sowie Vertretern des Gesundheitsforums Baden-Württemberg im September 2010 erstellt und im Oktober im Gesundheitsausschuss des Landkreistages verabschiedet. Am 30. März 11 wurde die gemeinsame Geschäftsstelle der Verbändekooperation B 52 zur Koordinierung der Aktivitäten im Rahmen der Kommunalen Gesundheitskonferenzen vom Verband der Ersatzkassen vorgestellt. Hierzu informierte Frank Winkler die Vertreter des Gesundheitsämter aus den Landkreisen Baden-Württembergs im Regierungspräsidium Stuttgart in Vaihingen.

 

Die Verbändekooperation B 52 ist gemeinsam an der Umsetzung der Gesundheitsstrategie interessiert, die in den Land- und Stadtkreisen vor Ort stattfinden muss. Der Begriff „Gesundheitskonferenzen“ steht für die Vernetzung kommunaler und lokaler Strukturen und die Zusammenführung der Setting-Akteure vor Ort. In den kommunalen Gesundheitskonferenzen unter Beteiligung aller relevanten Partner, insbesondere aus dem gesundheitlichen und sozialen Bereich, aber auch aus dem Bereich der Wirtschaft und Bildung, soll eine gesundheitsfördernde Gesamtpolitik angestrebt werden. Die Verbändekooperation B 52 wird in allen Land- und Stadtkreisen Baden-Württembergs vertreten sein. Hierzu wurden die Beauftragten der Krankenkassenarten BKK, IKK classic, Knappschaft sowie der Verband der Ersatzkassen (vdek) bereits im Februar 2011 abgestimmt und verabschiedet. Danach wird der Verband der Ersatzkassen mit seinen Mitgliedskassen folgende Landkreise bei den Gesundheitskonferenzen federführend begleiten: Die Barmer GEK wird die Beauftragte Krankenkasse für folgende Stadt- und Landkreise sein: Stuttgart, Landkreis Böblingen, Ostalbkreis, Baden-Baden, Landkreis Rastatt. Die TK wird die Federführung in Heidelberg, Pforzheim, Landkreis Emmendingen, Landkreis Ravensburg sowie im Bodenseekreis übernehmen. Die DAK wird im Landkreis Ludwigsburg, Mannheim, Landkreis Reutlingen, Landkreis Tübingen und in Ulm präsent sein. Die KKH-Allianz im Landkreis Calw sowie im Enzkreis.

Die Krankenkassen des BKK Landesverbandes Baden-Württemberg sind in folgenden Stadt- und Landkreisen Beauftragte der Verbändekooperation B 52: Landkreis Esslingen, Hohenlohekreis, Landkreis Schwäbisch Hall, Karlsruhe, Landkreis Karlsruhe, Rhein-Neckar-Kreis, Landkreis Freudenstadt, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Landkreis Tuttlingen, Landkreis Konstanz, Zollernalbkreis, Landkreis Biberach sowie Landkreis Sigmaringen. Die Knappschaft ist Beauftragte im Landkreis Göppingen und im Landkreis Heidenheim. IKK classic ist Beauftragte in Heilbronn, Landkreis Heilbronn, Main-Tauber-Kreis, Neckar-Odenwald-Kreis, Freiburg, Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald, Landkreis Emmendingen, Landkreis Lörrach, Landkreis Waldshut. Die konkreten Ansprechpartner wird die Geschäftsstelle „Gesundheitskonferenzen“ im April allen Landkreisen schriftlich mitteilen.

 

Ziel der Gesundheitsstrategie Baden-Württemberg ist es, lebensstilbedingte chronische Erkrankungen und gesundheitliche Einschränkungen effektiver als bisher zu vermeiden bzw. ihr Auftreten in eine spätere Lebensphase zu verschieben. Gesundheit soll in allen Lebensphasen und Lebensbereichen gefördert und damit auch die Wettbewerbsfähigkeit Baden-Württembergs gesichert werden. Mit der Gesundheitsstrategie wird eine Grundlage für eine gute Lebensqualität und für die Prosperität der Gesellschaft in Baden-Württemberg geschaffen. Die Gesundheitsstrategie Baden-Württemberg setzt dazu verstärkt auf Maßnahmen der Prävention und Gesundheitsförderung, die als gleichwertige Säulen des Gesundheitswesens neben Behandlung, Rehabilitation und Pflege etabliert werden sollen.


> Präsentation


Ihr Ansprechpartner:
Frank Winkler
Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)

Landesvertretung Baden-Württemberg
Frank Winkler
Tel.: 07 11 / 2 39 54 - 19
E-Mail: frank.winkler@vdek.com