Tag der Zahngesundheit: „Gesund beginnt im Mund“

Die gesetzliche Krankenversicherung unterstützt die Gruppenprophylaxe im Land mit jährlich 7 Millionen Euro

Veranstaltung und Pressekonferenz in Bad Mergentheim

Stuttgart, 21.9.2011 – „Gesund beginnt im Mund – gewusst wie“, lautete das Motto der zentralen Auftaktveranstaltung zum Tag der Zahngesundheit in Bad Mergentheim. Der Verband der Ersatzkassen engagiert sich gemeinsam mit den anderen gesetzlichen Krankenversicherungen im Land bereits seit vielen Jahren in der Gruppenprophylaxe.

Anlässlich der Pressekonferenz im alten Sitzungssaal des alten Rathauses in Bad Mergentheim waren sich Frank Winkler vom Verband der Ersatzkassen und Ministerialdirigent Dr. Joachim Kohler vom Sozialministerium  einig: „Baden-Württemberg ist das Präventionsland Nummer 1. Die Jugendlichen in Baden-Württemberg haben nicht nur im Vergleich der Bundesländer, sondern auch europaweit die besten Zähne. Frank Winkler führte dies auf die u. a. von den Ersatzkassen finanziell unterstützten, intensiven gruppenprophylaktischen Maßnahmen in Schulen und Kindergärten zurück. Mit einem finanziellen Aufwand in Höhe von 7 Millionen Euro jährlich fördert die gesetzliche Krankenversicherung die Gruppenprophylaxe in Baden-Württemberg. Entscheidend ist sicherlich auch die Motivation, die nur im Team möglich ist. Eltern, Erzieher, Lehrer und die Teams der AG Zahngesundheit arbeiten hier mit 1.400 Patenzahnärzten konstruktiv zusammen. Die Zielsetzung ist und bleibt die Erhaltung und Förderung der Zahngesundheit bei Kindern und Jugendlichen“.

„Bedauerlich ist“, so Frank Winkler weiter, „dass sich die PKV nicht an der landesweiten Gruppenprophylaxe beteiligt, obgleich bei den gruppenprophylaktischen Maßnahmen in Schulen und Kindergärten – unabhängig von der Krankenkassenmitgliedschaft – alle Kinder erfasst werden. Hier klinkt sich die PKV einfach aus! Für uns ist die flächendeckende Versorgung in Sachen Zahngesundheit ein gesetzlicher  Auftrag, welchem wir verantwortungsvoll nachkommen. Trotz der Präventionserfolge gibt es eine Kariespolarisierung. 8 Prozent der Jugendlichen weisen 20 Prozent der erkrankten Zähne auf. Hierbei spielen oftmals soziale Hintergründe eine Rolle. Hier muss weiter Basisarbeit ansetzen: Jugendzahnärzte, Patenzahnärzte und Prophylaxefachkräfte in Kindergärten und Schulen dürfen hier nicht locker lassen,“ fordert der stv. Leiter des Verbands der Ersatzkassen.

 

Unser Foto zeigt von re. nach li. Johannes Clausen vom IZZ, Dr. Udo Lenke, Dr. Ute Maier, Landrat Reinhard Frank, Moderatorin Martina Meisenberg, Oberbürgermeister Udo Glatthaar, Beate Huchel von der Arbeitsgemeinschaft Main-Tauber Kreis, Katrin Löbbecke/ Kurdirektorin Bad Mergentheim und Frank Winkler/ Stv. Leiter des Verbands der Ersatzkassen Baden-Württemberg.

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Kontakt

Frank Winkler
Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)
Landesvertretung Baden-Württemberg

Tel.: 07 11 / 2 39 54 - 19
E-Mail: frank.winkler@vdek.com