Neujahrsempfang im Landtag

Am 28. Januar 2009 fand der gemeinsam veranstaltete Neujahrsempfang von BKK, IKK, Knappschaft und Verband der Ersatzkassen im Plenum/Restaurant im Landtag statt.

Einheitliche Standpunkte und eine gemeinsame Vorgehensweise bei den aktuellen Auseinandersetzungen um die Honorarverteilung unter den baden-württembergischen Ärzten demonstrierten die Vorstandsvorsitzenden des BKK-Landesverbandes Baden-Württemberg, der IKK Baden-Württemberg und Hessen, der Knappschaft und des Verbands der Ersatzkassen e. V. (vdek) Baden-Württemberg bei ihrem ersten gemeinsamen Neujahrsempfang am Mittwochabend im Plenum-Restaurant des Landtags in Stuttgart.

"Der gemeinsame Neujahrsempfang soll die gute Zusammenarbeit der vier Kassenverbände unterstreichen", betonte Konrad Ehing, Vorstandsvorsitzender des BKK-Landesverbandes Baden-Württemberg, in seiner Begrüßung. Denn diese Allianz, gerade auch bei Verhandlungen im Vertragsbereich, sei trotz aller Konkurrenz unter den Kassen gut, sinnvoll und notwendig. Wie Ehing unterstrich auch Hugo Schüle, Vorstandsvorsitzender der IKK Baden-Württemberg und Hessen, die Notwendigkeit, die Verteilung der Mittel für die Gesundheitsversorgung im Land gerechter zu gestalten. Schließlich sei die absolute Größe des Honorarvolumens für ärztliche Leistungen in der Bundesrepublik sogar gestiegen: "Denkbaren Verlusten auf der einen Seite müssen Gewinne auf der anderen Seite gegenüberstehen", betonte Schüle. Diese Verwerfungen wollten die Krankenkassenverbände gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg nun begrenzen.

Erst in den vergangenen Tagen habe das Zweckbündnis der vier Krankenkassenverbände, die zusammen über einen Versichertenanteil  von 58 Prozent im Land verfügen, gemeinsames Handeln bewiesen, führte Walter Scheller, Leiter des Verbandes der Ersatzkassen, aus: Per Pressemitteilung forderten die Vorstände die baden-württembergischen Gastroenterologen auf, ihre Leistungsverweigerung und ihre irreführenden Aussagen vor dem Hintergrund der aktuellen Honorardebatten sofort zu beenden. Walter Scheller appellierte an die Kassenärztliche Vereinigung Baden-Württemberg, die Versorgung mit Gastroskopien sicher zu stellen.

Rund 115 Vertreter der Bundes- und Landespolitik und der medizinischen Leistungserbringer sowie Verwaltungsräte und Vorstände der beteiligten Kassen nutzten den Neujahrsempfang für einen regen Gedankenaustausch.

Ihr Ansprechpartner für Rückfragen:

Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Baden-Württemberg,
Frank Winkler
Tel.: 07 11 / 2 39 54-19
E-Mail: frank.winkler@vdek.com