Selbsthilfe im Land Brandenburg: Transparenzbericht gibt detaillierte Auskunft über Verbleib der Fördermittel

Insgesamt haben die gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen der kassenartenübergreifenden Gemeinschaftsförderung die Selbsthilfeinstitutionen im Land Brandenburg 2016 mit 860.848,57 Euro gefördert. Das ist gegenüber dem Vorjahr ein Zuwachs von mehr als 221.000 Euro bzw. 34,6 Prozent! Der Verband der Ersatzkassen stellt dabei den größten Anteil zur Verfügung. Die Selbsthilfe profitiert von der im Präventionsgesetz verankerten Erhöhung der Fördersumme von 64 Cent auf ein Euro und fünf Cent!

Von der Gesamtfördersumme erhielten 20 Landesorganisationen insgesamt 274.576,02 Euro, 21 Selbsthilfekontaktstellen wurden mit 277.369,50 Euro gefördert und an die 684 Brandenburger Selbsthilfegruppen flossen insgesamt 275.356 Euro. Darüber hinaus haben die Krankenkassen das Projekt „Zukunftswerkstatt Selbsthilfenetzwerk Brandenburg“ im Jahr 2016 mit 33.547,05 € gefördert.

Wir freuen uns, dass die Selbsthilfe im Land Brandenburg noch besser gefördert werden konnte, so Michael Domrös, Leiter der vdek-Landesvertretung Berlin/Brandenburg. Das Engagement vieler ehrenamtlich Tätiger könne so unterstützt, ihre für unser Gemein- und Gesundheitswesen enorm wichtige Arbeit finanziell gesichert werden.

Dennoch, so Domrös, sei es wichtig, weiterhin darauf hinzuweisen, dass Selbsthilfeförderung eine Gemeinschaftsaufgabe aller Sozialversicherungsträger, der öffentlichen Hand und der Privaten Krankenversicherung sei.

Die genaue Aufteilung und Übersicht der verausgabten Fördermittel für das Jahr 2016 ist im Transparenzbericht auf unserer Homepage unter

http://www.vdek.com/LVen/BERBRA/Vertragspartner/Selbsthilfe_/Brandenburg.html

zu finden.

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Kontakt

Antje Harms
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
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