Aktuelle Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2

3D Illustration - Corona Virus

Allgemeine Informationen 

Durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 („Schweres akutes Atemwegssyndrom Coronavirus 2“) breitet sich die Lungenkrankheit Covid-19 ("Corona virus disease 2019") immer weiter aus. Zahlen und Informationen zur aktuellen Verbreitung in Deutschland und weltweit finden Sie unter anderem auf den Seiten des Bundesgesundheitsministeriums, des Robert-Koch-Institutes, der John-Hopkins-Universität oder auch der Weltgesundheitsorganisation (WHO) (Hinweis: Aufgrund unterschiedlicher Aktualisierungszeitpunkte und zum Teil auch unterschiedlicher Quellen weichen die Zahlen der genannten Seiten voneinander ab). 

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Informationen für Hessen 

Aktuelle Zahlen und Informationen für Hessen finden Sie auf den Seiten des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration. Dort finden Sie auch alle Verordnungen und Erlasse des Ministeriums.

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Informationen des vdek und des GKV-Spitzenverbandes

Neben den Maßnahmen zur Eindämmung dieses Virus sind auch im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und deren Vertragspartner neue Lösungen erforderlich, damit alle die herausfordernde Situation bestmöglich bewältigen können. Über diese Maßnahmen können Sie sich u.a. auf den Verbandsseiten des vdek und der Homepage des GKV-Spitzenverbandes informieren.

Einige Bereiche müssen allerdings vor Ort geregelt werden. Informationen zu den entsprechenden Verwaltungsverfahren finden Sie hier.

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Pflege 

1. Anzeigepflicht zur Beeinträchtigung der Sicherstellung pflegerischer Versorgung nach § 150 Absatz 1 SGB XI

Im Fall einer wesentlichen Beeinträchtigung der Leistungserbringung infolge des neuartigen Coronavirus ist der Träger einer zugelassenen Pflegeeinrichtung verpflichtet, diese umgehend den Pflegekassen gegenüber anzuzeigen.

Die Ersatzkassen in Hessen sind bei der Umsetzung dieser Regelung für folgende Landkreise/kreisfreie Städte zuständig:

  • Stadt Darmstadt
  • Landkreis Darmstadt-Dieburg
  • Stadt Frankfurt
  • Landkreis Gießen
  • Hochtaunuskreis
  • Stadt Kassel
  • Main-Taunus-Kreis
  • Stadt Offenbach
  • Landkreis Offenbach
  • Stadt Wiesbaden

Zur Meldung von Beeinträchtigungen der Versorgungssicherheit stellen wir Ihnen das auf Bundesebene abgestimmte Meldeformular zur Verfügung. Bitte senden Sie Ihre Meldungen per E-Mail an HES.Anzeige.Covid19@vdek.com.

Eine Übersicht über alle zuständigen Stellen finden Sie hier. Übersicht über alle Städte und Landkreise

 

2. Kostenerstattung für ambulante, teil- und vollstationäre Pflegeeinrichtungen bei COVID-19-bedingten Mehraufwendungen und Mindereinnahmen zwischen März 2020 und September 2020

Pflegeeinrichtungen können mithilfe eines Formulars ihre Mehraufwendungen und Mindereinnahmen angeben und die Richtigkeit der Angaben erklären. Auf dieser Grundlage zahlen die Pflegekassen die entsprechenden Erstattungsbeträge aus.
Das ausgefüllte Formular senden Sie dann bitte an die für Sie zuständige Pflegekasse.

Stand 06.04.2020 Festlegungen des GKV-Spitzenverbandes nach § 150 Absatz 3 SGB XI zum Ausgleich der COVID-19 bedingten finanziellen Belastungen der Pflegeeinrichtungen

Nach § 150 Absatz 2 SGB XI werden zugelassenen ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen die ihnen infolge des Coronavirus anfallenden, außerordentlichen Aufwendungen sowie Mindereinnahmen im Rahmen ihrer Leistungserbringung, die nicht anderweitig finanziert werden, erstattet.

Die Ersatzkassen in Hessen sind bei der Umsetzung dieser Regelung für folgende Landkreise/kreisfreie Städte zuständig:

  • Stadt Darmstadt
  • Landkreis Darmstadt-Dieburg
  • Stadt Frankfurt
  • Landkreis Gießen
  • Hochtaunuskreis
  • Stadt Kassel
  • Main-Taunus-Kreis
  • Stadt Offenbach
  • Landkreis Offenbach
  • Stadt Wiesbaden

Ansprechpartner in Hessen bei Rückfragen und zur Antragstellung für Einrichtungen, die federführend durch den vdek betreut werden, ist das Fachzentrum Pflege der DAK-Gesundheit. Die Antragsformulare sind auch auf der Homepage der DAK-Gesundheit abrufbar. Die DAK-Gesundheit hat für alle Rückfragen zur Antragstellung und weitere Informationen eine Servicenummer (040/325 325- 580) eingerichtet.

Eine Übersicht über alle zuständigen Stellen finden Sie hier. Übersicht über alle Städte und Landkreise

 

3. Hintergrundinformationen für ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen aufgrund des Ausbruchs von SARS-CoV-2 (Coronavirus)

Ältere Menschen und Menschen mit Vorerkrankungen haben ein höheres Risiko für schwere Erkrankungen durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2. Ambulante und stationäre Pflegeeinrichtungen werden durch die Corona-Pandemie vor besondere Herausforderungen gestellt. Die nachfolgenden Hinweise sollen dabei helfen, Antworten auf die vielen Fragen zu finden, die sich in der täglichen Arbeit und Pflege stellen.

Stand: 30.03.2020 FAQ’s zu Corona für die ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen

Die FAQs wurden vom Pflegebevollmächtigten der Bundesregierung in Kooperation mit dem Robert-Koch-Institut und dem Bundesministerium für Gesundheit zusammengestellt.

Heilmittel 

1. Rettungsschirm Heilmittel

· Der Antrag auf die Auszahlung der Ausgleichszahlungen kann frühestens ab 20.05.2020 und muss bis zum 30.06.2020 in elektronischer Form gestellt werden.

· Einen verbindlichen Antrag erhalten Sie hier und auf der Homepage der ARGEn der Heilmittelzulassung. Anderweitige oder formlose Anträge können nicht bearbeitet werden.

· Eine Übersendung des Antrags ist nur per E-Mail an Rettungsschirm-HES@heilmittel-zulassung.de möglich. Anträge an andere Postfächer oder per Post sowie formlose Anträge können nicht bearbeitet werden.

· Die Berechnung der Ausgleichszahlung erfolgt nach der Rechtsverordnung vom 04.05.2020 und den Durchführungsbestimmungen des GKV-Spitzenverbandes.

· Die Ausgleichszahlungen werden ausschließlich auf Ihre Bankverbindung erfolgen, die Sie bei der Arbeitsgemeinschaft Institutionskennzeichen (ARGE-IK) gemeldet haben. Sofern Sie ein Abrechnungszentrum dort hinterlegt haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Abrechnungsdienstleister.

· Bitte beachten Sie, dass derzeit keine telefonischen Anfragen zum Rettungsschirm beantwortet werden können.

Stand: 20.05.2020 Antrag Rettungsschirm Heilmittel

Bitte nutzen Sie ausschließlich diesen Antrag. Befüllen Sie den Antrag vollständig, speichern Sie den Antrag und schicken Sie diesen Antrag ohne Unterschrift per E-Mail an Rettungsschirm-HES@heilmittel-zulassung.de. Bitte drucken Sie den Antrag nicht aus und scannen Sie ihn nicht ein.

Stand 15.05.2020 Durchführungsbestimmung des GKV-Spitzenverbandes

Der GKV-Spitzenverband hat auf Grundlage des § 2 Absatz 3 Satz 4 und Absatz 4 Satz 7 COVID-19-VSt-SchutzV vom 05.05.2020 am 15.05.2020 die nachfolgenden Bestimmungen festgelegt.

Stand 15.05.2020, 16:00 Uhr FAQ Corona-Heilmittel-Schutzschirm

 

2. Empfehlungen der Verbände der Krankenkassen auf Bundesebene und des GKV-Spitzenverbands 

Die Verbände der Krankenkassen auf Bundesebene und der GKV-Spitzenverband haben sich zur Wahrung der Versorgung mit Heilmitteln während der aktuellen Corona-Pandemie auf die nachfolgenden neuen Verfahrensregelungen verständigt.  

Stand: 31.03.2020, 12:00 Uhr Corona-Pandemie: Empfehlungen für den Heilmittelbereich

Aufgrund der mit der Corona-Pandemie einhergehenden Einschränkungen des täglichen Lebens erklären die Kassenverbände auf Bundesebene und der GKV-Spitzenverband ihre Bereitschaft, mit dem Ziel der Versorgungserleichterung in einigen Bereichen, befristet bis 30.04.2020, von den bisherigen Regelungsvorgaben der Heilmittelversorgung abzuweichen.

Hilfsmittel 

Die erforderlichen Isolations- und Quarantänemaßnahmen zur Verlangsamung der Verbreitung des Virus und die dadurch ausgelöste Lungenerkrankung Covid-19 führen zu Einschränkungen im täglichen Leben. Der GKV-Spitzenverband gibt daher Empfehlungen zur Sicherung der Versorgung mit Hilfsmitteln bzw. Pflegehilfsmitteln. Die Empfehlungen gelten zunächst bis zum 31. Mai 2020; sie stellen kein Präjudiz für die darauffolgende Zeit dar.

Krankentransport

Zur Sicherung der Versorgung und zur Unterstützung der Leistungserbringer haben sich die Verbände der Krankenkassen auf Bundesebene und der GKV-Spitzenverband auf die folgenden Auslegungshinweise zu diesen Sonderregelungen verständigt und empfehlen darüber hinaus, auch in den nachfolgend angeführten Bereichen zeitlich befristet von den bisherigen Regelungsvorgaben abzuweichen. Diese Empfehlungen gelten entsprechend der zeitlich befristeten Sonderregelungen des G-BA zunächst bis zum 31. Mai 2020; sie stellen kein Präjudiz für die Zeit danach dar.