Mehr Geld für die Selbsthilfe

Die Landesvertretung der Ersatzkassen (vdek) begrüßt die im neuen Präventionsgesetz vorgesehene Erhöhung des Betrages für die Selbsthilfe von 0,64 auf 1,05 Euro je Versicherten. Damit erhöhen sich die Fördersummen aller Krankenkassen in Mecklenburg-Vorpommern um fast 600.000 Euro jährlich.

„Wir können jetzt die Basis, insbesondere für die Arbeit der Selbsthilfegruppen, die uns sehr am Herzen liegen, verbessern“, so Kirsten Jüttner, Leiterin der vdek-Landesvertretung.

Schon 2015 erhielten die Selbsthilfekontaktstellen (KISS), die Landesverbände der Selbsthilfeorganisationen sowie die regional arbeitenden Selbsthilfegruppen über die Förderung durch alle Krankenkassen in Mecklenburg-Vorpommern mehr als 370.000 Euro. Das waren 40 Prozent des gesamt zur Verfügung stehenden Fördervolumens. Mit nochmals der gleichen Summe unterstützten die Krankenkassen individuell besonders förderungswürdige Projekte und Veranstaltungen und über 185.000 Euro steuerten die Krankenkassen in Mecklenburg-Vorpommern zur Förderung der Dachorganisationen der Selbsthilfe bei.

Die Steigerung der Förderbeträge um 64 Prozent bedeutet, dass allein für die Selbsthilfegruppen jetzt fast 200.000 Euro mehr zur Verfügung stehen. „Bei der bisherigen Förderpraxis konnten wir oft nicht den Anträgen der Selbsthilfegruppen in voller Höhe entsprechen. Die im Gesetz vorgesehene sehr große Steigerung versetzt uns nun in die Lage, gute Projekte der Selbsthilfe finanziell noch besser zu unterstützen“, so Jüttner.

Kontakt

Dr. Bernd Grübler
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Mecklenburg-Vorpommern

Tel.: 0385 / 52 16 - 105
E-Mail: bernd.gruebler@vdek.com