Corona-Schutzschirme: Ausgleichzahlungen für Anbieter

Coronavirus und Kosten

Kostenerstattung für ambulante, teil- und vollstationäre Pflegeeinrichtungen bei COVID-19-bedingten Mehraufwendungen und Mindereinnahmen zwischen März und September 2020

Pflegeeinrichtungen können mithilfe eines Formulars ihre Mehraufwendungen und Mindereinnahmen angeben und die Richtigkeit der Angaben erklären. Auf dieser Grundlage zahlen die Pflegekassen die entsprechenden Erstattungsbeträge aus.
Das ausgefüllte Formular senden Sie dann bitte an die für Sie zuständige Pflegekasse (siehe Liste der Ansprechpartner der Pflegekassen in Mecklenburg-Vorpommern).

Informationen der Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern zu Pflege- und Sozialeinrichtungen finden Sie hier.

Unterstützung für stationäre Reha- und Vorsorgeeinrichtungen

Stand: 21.01.2021

Rettungsschirm fortgeführt - bis Jahresende 2020 über 25 Mio. Euro Ausgleichszahlungen vereinbart

Der Zeitraum der möglichen Ausgleichzahlungen (Rettungsschirm) wurde vom 18.11.2020 bis 31.1.2021 verlängert, mit einer möglichen Verlängerungsoption durch Verordnungsermächtigung durch das Bundesgesundheitsministerium (BMG) um bis zu neun Monate. Der Ausgleichsbetrag umfasst neu 50% (statt 60% bis zum 30.09.20) der entgangenen Vergütung.

Von 71 Reha-Einrichtungen haben 60 einen Antrag auf Hilfen gestellt. Insgesamt wurden 25,197 Mio. Euro Ausgleichszahlungen vereinbart, wobei der größere Teil (18,096 Mio. Euro) an Eltern-Kind-Einrichtungen gezahlt wird. Die dafür notwendige Ausgleichszahlungsvereinbarung ist durch die GKV und die Landesregierung unterzeichnet.  

 

Stand: 09.04.2020

Ausgleichszahlungen für entgangene Einnahmen beschlossen

Durch die Coronakrise haben Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen Einnahmeausfälle zu verzeichnen. Der GKV-Spitzenverband hat sich daher mit den Verbänden der Leistungserbringenden auf Ausgleichszahlungen für Einrichtungen mit einem Versorgungsvertrag nach § 111 Abs. 2 SGB V geeinigt. Die Vereinbarung wurde von den 12 beteiligten Organisationen in kürzester Zeit geschlossen. Sie regelt Ausgleichszahlungen für den Zeitraum vom 16. März bis 30. September 2020.

Das Verfahren wird über die für die Krankenhausplanung zuständige Landesbehörde   geregelt, die mit der Durchführung in Mecklenburg-Vorpommern die Techniker Krankenkasse beauftragt hat. Die erforderlichen Angaben, die für die Erstattung erforderlich sind, finden Sie unter Punkt Reha-Rettungsschirm.

Die wöchentlichen Meldungen der Einrichtungen werden aufsummiert und an das Bundesamt für soziale Sicherung weitergeleitet, das die angemeldeten Mittelbedarfe aus der Liquiditätsreserve des Gesundheitsfonds an das Land oder die benannte Krankenkasse zur Weiterleitung an die Einrichtungen auszahlt.

Weitere Informationen können Sie sich u.a. den Verbandsseiten des vdek entnehmen.