Aktuelle Informationen zum Coronavirus SARS-CoV-2

3D Illustration - Corona Virus

Durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 breitet sich die Lungenkrankheit Covid-19 immer weiter aus.

Neben den Maßnahmen zur Eindämmung dieses Virus sind auch im Bereich der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und deren Vertragspartner neue Lösungen erforderlich, damit alle die herausfordernde Situation bestmöglich bewältigen können. Über diese Maßnahmen können Sie sich u.a. auf den Verbandsseiten des vdek auf Bundesebene informieren.

Einige Bereiche müssen allerdings vor Ort geregelt werden. Die entsprechenden Informationen haben wir nachfolgend für Sie zusammengestellt.  

Kostenerstattung für ambulante, teil- und vollstationäre Pflegeeinrichtungen bei Covid-19-bedingten Mehraufwendungen und Mindereinnahmen

Pflegeeinrichtungen können mithilfe eines Formulars ihre Mehraufwendungen und Mindereinnahmen zwischen März 2020 und September 2020 angeben und die Richtigkeit der Angaben erklären. Auf dieser Grundlage zahlen die Pflegekassen die entsprechenden Erstattungsbeträge aus.

Das ausgefüllte Formular senden Sie bitte an die für Sie zuständige Pflegekasse (s. Liste unten). 

Angebote zur Unterstützung im Alltag nach § 45a SGB XI

Mit dem Pflegeschutzschirm können auch Anbieter von nach Landesrecht anerkannten Angeboten zur Unterstützung im Alltag im Sinne des § 45a SGB XI bis zum 30.09.2020 anfallende außerordentliche Aufwendungen sowie Mindereinnahmen infolge des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 unbürokratisch bei der für das Bundesland zuständigen Pflegekasse geltend machen.

Finanzierung von Sonderleistungen für Beschäftigte in Pflegeeinrichtungen

Mitarbeiter, die zwischen dem 1. März 2020 und dem 31. Oktober 2020 mindestens drei Monate in einer zugelassenen Pflegeinrichtung tätig sind, erhalten nach § 150a SGB XI einen Anspruch gegenüber ihren Arbeitgebern auf eine einmalige steuer- und sozialabgabenfreie Corona-Prämie. Die Arbeitgeber können die Vorauszahlung der Corona-Prämie bei der zuständigen Pflegekasse beantragen.

Schutzschirm für Heilmittelerbringer

Die Bundesregierung hat für die rund 70.000 Heilmittelerbringer in Deutschland einen Schutzschirm aufgespannt. Physiotherapeuten, Sprachtherapeuten, Ergotherapeuten, Podologen und Ernährungstherapeuten, die aufgrund der COVID-19-Pandemie Einnahmeausfälle verzeichnen, können ab dem 20. Mai 2020 eine Ausgleichszahlung beantragen. Für die Auszahlung sind die Arbeitsgemeinschaften Heilmittelzulassung (ARGE) in den Bundesländern zuständig. Zwölf der insgesamt 15 ARGEn werden federführend von den Landesvertretungen des Verbandes der Ersatzkassen e. V. (vdek) organisiert, so auch in Niedersachsen. Alle Informationen zur Antragstellung sind auf dem zentralen Internetportal der ARGEn www.zulassung-heilmittel.de abrufbar.