Palliativstützpunkt Lebach hat keinen Vertrag zur Erbringung von SAPV-Leistungen

Saarbrücken, 29.Juni 2009 – In der Ausgabe der Saarbrücker Zeitung vom 28.06.2009 wird über die Einrichtung eines Palliativstützpunktes in der Caritasklinik Lebach berichtet. In dem Artikel wird fälschlicherweise behauptet, dass dort die Ambulante spezialisierte Palliativversorgung (SAPV) angeboten werde. Die SAPV ist eine Leistung, die mit der letzten Gesundheitsreform eingeführt wurde. Die gesetzlichen Krankenkassen im Saarland sind zur Zeit dabei, einen kassenartenübergreifenden Vertrag zur Umsetzung der SAPV abzustimmen. Bislang wurde ein solcher Vertrag noch mit keinem Leistungserbringer abgeschlossen. Die Krankenkassen möchten im Saarland eine qualitativ hochwertige, flächendeckende Spezialisierte ambulante Palliativversorgung sicherstellen. Deshalb führt es zur Verunsicherung von betroffenen Versicherten und Leistungserbringern, wenn in dem Artikel behauptet wird, an dem Lebacher Palliativstützpunkt werde SAPV, wie sie im Sozialgesetzbuch V, §37b in Verbindung mit § 132d, geregelt ist, bereits erbracht. Die saarländischen Krankenkassen werden die Öffentlichkeit informieren, sobald es zu Vertragsabschlüssen gekommen ist.

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