Presseerklärung zum Besuch im Pflegestützpunkt in St. Wendel

Saarbrücken, 14.6.2010 – Anlässlich eines Besuchs des Pflegestützpunktes in St. Wendel haben sich Staatssekretärin Gaby Schäfer und der Vorsitzende des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) Christian Zahn über die Organisation, die Beratungssituation, die Akzeptanz der Einrichtung bei den Bürgern sowie mögliche aktuelle Problemstellungen in der täglichen Beratungsarbeit informiert: Dabei überreichte die Staatssekretärin einen Zuwendungsbescheid für das Jahr 2010 in Höhe von 68.915 EUR für den Betrieb des Pflegestützpunktes an Landrat Udo Recktenwald, Vorsitzender des Kooperationsausschusses. Recktenwald: „Der Pflegestützpunkt des Landkreises St. Wendel wird von den Bürgern sehr gut angenommen. Durch die gute Zusammenarbeit des Landkreises St. Wendel und den Pflegekassen können wir Betroffenen schnelle, umfassende und trägerneutrale Hilfe aus einer Hand bieten. Wir waren Vorreiter, das Modell hat sich bewährt, der Regelbetrieb läuft vorbildlich.“

Christian Zahn würdigte die Arbeit des Pflegestützpunktes, für den der Ersatzkassenverband die Federführung hat: „Pflegestützpunkte sind das Herzstück der Pflegereform. Sie sichern personenorientierte Hilfen, wenn es gelingt, die Verantwortung der Kommunen, der Pflegekassen und der Leistungserbringer zusammenzubinden. Sie können einen wirksamen Beitrag zum Aufbau einer verbindlichen Versorgungslandschaft leisten und besonders die häusliche Pflege stärken“

Der Pflegestützpunkt in St. Wendel hat bereits im Februar 2008 im Rahmen des Bundesmodellprojektes „Werkstatt Pflegestützpunkte und Pflegeberater“ als erster saarländischer Pflegestützpunkt den Betrieb aufgenommen. Für das Bundesmodellprojekt wurden Fördermittel durch den Bund (30.000 EUR), das Land (100.000 EUR) und den Landkreis St. Wendel (105.000 EUR über Personal- und Sachmittel) zur Verfügung gestellt.

Staatssekretärin Gaby Schäfer würdigt die Arbeit des Pflegestützpunktes: „Der Pflegestützpunkt in St. Wendel leistet einen wichtigen Beitrag zur Beratung und Hilfe betroffener pflegebedürftiger Menschen und deren Angehörigen. Inhalt der täglichen Beratungsarbeit sind dabei auch vorpflegerische Themen wie beispielsweise Unterstützung im Haushalt und Wohnberatung. Für die Pflegebedürftigen und ihre Angehörigen ist das eine erhebliche Entlastung. Ich danke allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Pflegestützpunktes in St. Wendel stellvertretend für alle Pflegestützpunkte im Saarland, für ihr bisheriges Engagement und die bisher gezeigte Kooperationsbereitschaft.“

Im Laufe des Jahres 2009 wurden nach und nach weitere sieben Pflegestützpunkte in den anderen Landkreisen und dem Regionalverband Saarbrücken eröffnet. Damit liegt das Saarland im Vergleich zu der Entwicklung in den anderen Bundesländern gewissermaßen „an der Spitze der Bewegung“.

Den Prozess der Implementierung von Pflegestützpunkten hat die saarländische Landesregierung von Anfang an sehr intensiv begleitet. Das hohe Interesse des Landes an einer verbesserten wohnortnahen Beratung der pflegebedürftigen Menschen und ihrer Angehörigen im Saarland dokumentiert sich auch in der Zuwendung des Landes für den Pflegestützpunkt in St. Wendel.

Diese Pressemitteilung wurde herausgegeben von:

  • Ministerium für Arbeit, Familie, Prävention, Soziales und Sport,
  • Landkreis St. Wendel,
  • Verband der Ersatzkassen-vdek, Landesvertretung Saarland

Pressemitteilung


Federführend für die Veröffentlichung:

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