Prävention und Gesundheitsförderung

Gesundheitsförderung Kommune

Aktiv und gesund - Das Präventionsangebot der Ersatzkassen

Die Ersatzkassen unterstützen ihre Versicherten auf dem Weg zu einem gesundheitsbewussten Leben. Das geschieht in Präventionskursen, aber auch in sogenannten Settingprojekten, die Gesundheitsförderung in den Lebenswelten unterstützen. Das Spektrum reicht von der individuellen Prävention über Gesundheitsförderung in Betrieben, Schulen und Kindergärten, Schutzimpfungen und Früherkennungsmaßnahmen bis zu medizinischen Vorsorgeleistungen (Kuren, etc.).

Alle von den Ersatzkassen unterstützten Angebote an ihre Versicherten unterliegen bundesweit einheitlichen Qualitätsstandards, die im GKV-Leitfaden zur Primärprävention und betrieblichen Gesundheitsförderung beschrieben sind.

Auf dieser Seite können Sie sich einen Überblick zum Thema Prävention und Gesundheitsförderung verschaffen: Was bedeuten diese Begriffe und welche gesetzlichen Grundlagen gibt es? Es stehen außerdem Präventionsberichte zum Download zur Verfügung.

Was bedeutet Prävention?

Krankheiten sind nicht immer angeboren, sondern werden oftmals erst im Laufe des Lebens erworben. Maßnahmen der Prävention zielen darauf ab, das Auftreten oder Verschlechtern von gesundheitlichen Problemen zu verhindern. Dabei gibt es verschiedene Ansätze, die sich entweder auf das individuelle Verhalten (Verhaltensprävention) oder auf die Lebensverhältnisse (Verhältnisprävention) beziehen.

Was bedeutet Gesundheitsförderung?

Gesundheitsförderung heißt, allen Menschen eine höhere Selbstbestimmung in Bezug auf ihre Gesundheit zu ermöglichen. Dazu gehört nicht nur die Stärkung der Gesundheitskompetenz, sondern auch die Chance, auf Bedingungen, die die eigene Gesundheit beeinflussen, einzuwirken. Ebenso Teil der Gesundheitsförderung sind politische Intervention und die Schaffung gesellschaftlicher Strukturen, mit dem Ziel, die Gesundheit der Menschen positiv zu beeinflussen.

Leitfaden Prävention

Welche Voraussetzungen Kurse beziehungsweise Anbieter erfüllen müssen, damit die Versicherten einen Zuschuss ihrer Ersatzkasse erhalten können, oder unter welchen Bedingungen Präventionsprojekte in Settings wie Kita, Schule und Kommune gefördert werden können, haben die Spitzenverbände der Krankenkassen in einem gemeinsamen Leitfaden festgelegt.