Eckpunktepapier

Kiel, 12. März 2009 – Die Krankenkassen und die Kassenärztliche Vereinigung stimmen darin überein, dass die Honorarreform Disparitäten in der Honorarverteilung nach sich gezogen hat. Beide Parteien bekennen sich zu einer wohnortnahen haus- und fachärztlichen Versorgung.

Beide Partner haben sich auf Übergangsregelungen verständigt, um die akuten Folgen innerhalb des ersten Halbjahres abzumildern. Die Krankenkassen würdigen, dass angesichts dieser Situation seitens der Ärzte arztgruppenübergreifende Solidarität geübt wird. Ebenso sind die Krankenkassen - im Rahmen ihrer durch den Gesundheitsfonds weiter begrenzten Möglichkeiten - grundsätzlich bereit, spezielle Konstellationen vertraglich zu flankieren. Damit wird einer Reduktion der Leistungsfähigkeit der Praxen insgesamt entgegengewirkt und sicher-gestellt, dass die medizinisch notwendigen Leistungen erbracht werden können.

Beide Partner werden in geeigneter Weise darauf hinwirken, dass vertragsärztliche Pflichten beachtet werden. Das von der KV Anfang Februar dazu versandte Rundschreiben hat in vollem Umfang Gültigkeit. Die Rechte der Ärzte sind in gleicher Weise zu beachten.

Diese Pressemitteilung wurde veröffentlicht von der vdek-Landesvertretung Schleswig-Holstein, AOK Schleswig-Holstein und der Kassenärztlichen Vereinigung Schleswig-Holstein.

Pressemitteilung


Federführend für die Veröffentlichung:
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