Weitere Honorsteigerungen bei extrabudgetären Leistung

Verträgsärzte erhalten mehr Geld für ambulante Operationen

Kiel, 18.05.2009 – Erneut erhalten die Vertragsärzte in Schleswig-Holstein mehr Geld. Für das „Ambulanten Operieren“ zahlen die gesetzlichen Krankenkassen mehr als 1,8 Millionen Euro - davon allein die Ersatzkassen rund 800.000 Euro. Rückwirkend seit 1. Januar 2009 sind damit beispielsweise die arthroskopische Operationen oder Leistenbruch- sowie Gelenkoperationen durch niedergelassenen Ärzte finanziell abgesichert. Diese Vergütung erfolgt zusätzlich zum Honorarbudget.

„Die Ersatzkassen haben mit diesem Vertragsabschluss mehr investiert, als von der Bundesebene vorgegeben“, sagt Dietmar Katzer, Leiter des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) Schleswig-Holstein, dies ist ein deutliches Signal für die ambulante Versorgung in der Fläche – denn diese Leistungen könnten auch die Krankenhäuser stationär erbringen.“ Korrekturen erfolgten dort, wo es notwendig sei – allerdings nicht nach dem Gießkannenprinzip. Bereits seit eine halben Jahr verzeichnen die Vertragsärzte kontinuierliche Honorarerhöhungen. Insgesamt wuchs dass Budget in Schleswig-Holstein von 920 Millionen Euro in 2007 auf 1,009 Milliarden Euro in 2009. Dies wären im Durchschnitt 17.400 Euro pro Praxis. „Die Ärzte verspielen ihren letzten Sozialkredit, wenn sie angesichts dieser hohen Mehreinnahmen protestieren“, sagt Katzer.

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