Rechtverordnung zur neuen „Neue Grippe“ verabschiedet:

Kassen in Schleswig-Holstein fordern rasche Umsetzung

Kiel, 19.08.2009

Die heute vom Bundeskabinett verabschiedete Rechtsverordnung zur 

"Neuen Grippen" (Schweinegrippe) bildet die Grundlage dafür, dass 

die Krankenkassen auf Landesebene jetzt so schnell wie möglich 

Impfvereinbarungen schließen können. Damit ist sichergestellt, dass die 

Impfungen sofort starten können, sobald der Impfstoff verfügbar ist. 

Das ist eine gute Nachricht für die Versicherten, erklärten heute 

die AOK Schleswig-Holstein und der Verband der Ersatzkassen.
Dazu Dietmar Katzer, Leiter des vdek-Schleswig-Holstein: 

„Wir stehen vor einer großen, gesamtgesellschaftlichen Herausforderung,

die wir in Schleswig-Holstein nur gemeinsam meistern können.“ In 

diesem Zusammenhang verweist Katzer darauf, dass bei der Abwehr 

einer Pandemie-Gefahr keiner zusätzliches Geld verdienen darf.

Der Impfstoff wird je nach Produktionsmöglichkeiten wochenweise 

ausgeliefert. Daher müssenmit dem Land jetzt klare Regelungen 

abgesprochen  werden, welche Risikogruppen zuerst geimpft werden. 

Die AOK und der vdek schlagen vor, dass die Organisation und der Ablauf 

der Impfungen für die Bevölkerung in den Landkreisen und Kommunen

nunmehr konkret beschrieben werden.

"Wir halten grundsätzlich an unserer Idee der Einführung von Impfsonntagen

fest, weil nur so eine schnelle und unbürokratische Umsetzung der zahlreichen 

Impfungen sichergestellt werden kann“, so AOK-Vorstand Lutz Bär. AOK und 

vdek wissen, dass die Mediziner in den Gesundheitsämtern diese 

Aufgabe aufgrund der personellen Lage nicht alleine schultern können. Die
Kassen appellieren deshalb an die Ärzte in Schleswig-Holstein, den 

Öffentlichen Gesundheitsdienst bei dieser Sonderaufgabe zu unterstützen 

und die Impfungen im Auftrag der Landkreise durchzuführen. 

Die Kreise und Kommunen können Schulgebäude bereitstellen und 

die Gesundheitsämter bei der Koordinierung von Impfteams unterstützen.

Diese Pressemitteilung wurde veröffentlicht von der vdek-Landesvertretung Schleswig-Holstein, AOK Schleswig-Holstein.

Pressemitteilung


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