Kreis Herzogtum Lauenburg und Süd-Stormarn:

Spezielle Versorgung Sterbender wird weiter ausgebaut

Kiel, 26.10.2009

Ratzeburg/Kiel. Die Versorgung von Schwerkranken und Sterbenden 

in der häuslichen Umgebung im Kreis Herzogtum Lauenburg sowie 

im Süden des Kreises Stormarn wird weiter ausgebaut. Unter 

Federführung des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) und der AOK 

Schleswig-Holstein schlossen die schleswig-holsteinischen Krankenkassen-

verbände (bis auf BKK) jetzt einen entsprechenden Vertrag mit dem‚ 

Netzwerk Palliative Care im Kreis Herzogtum Lauenburg e.V.’ zur so 

genannten Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV).
Die Palliativversorgung (Palliative-Care) umfasst die Behandlung, 

Pflege und Begleitung von Menschen mit unheilbaren und weit fortge-

schrittenen Erkrankungen und begrenzter Lebenserwartung. Sie 

ermöglicht die Betreuung des Kranken bis zum Sterben in der häuslichen
Umgebung, versucht Krankenhausaufenthalte zu verkürzen oder zu 

vermeiden und unterstützt Angehörige in der Bewältigung ihrer Aufgaben 

und Nöte. Das neue und zugleich erweiterte Beratungsangebot im Kreis 

Herzogtum Lauenburg und Südstormarn wird über das ‚Netzwerk 

Palliative Care im Kreis Herzogtum Lauenburg e.V.’ sichergestellt. 

Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss der Pflegedienste der vier 

großen Wohlfahrtsverbände: ASB, AWO, Diakonie sowie DRK im 

Kreisgebiet und ist eines von insgesamt 13 Teams, die in 

Schleswig-Holstein im Rahmen eine Förderprojektes vom Sozial-

ministerium unterstützt werden. „Mit dem Netzwerk ist ein entscheidender 

Schritt getan, dass wir für die Zukunft die Garantie einlösen können, 

den gesetzlichen Krankenversicherten in der gesamten Region eine 

Versorgung durch speziell fortgebildete Pflegefachkräfte sowie die ärztliche 

Versorgung durch Palliativmediziner zukommen zu lassen“, so Pastor 

Jürgen Hensel, 1. Vorsitzender des SAPV-Teams.
Gemeinsam mit weiteren Kooperationspartnern in einem 

multiprofessionellen Team – wie Seelsorge, Apotheken, Hospizinitiativen 

usw. - verfolgt das Netzwerk in ganzheitlichem Ansatz das Ziel, die 

Lebensqualität des Kranken auf allen Ebenen zu verbessern. Handlungs-

leitend sind hierbei die Wünsche der Patienten. Familie und andere 

Nahestehende werden mit einbezogen, unterstützt und bis über den 

Tod des Patienten hinaus begleitet. „Unser Netzwerk wünscht sich für 

die Zukunft die Kooperation mit weiteren Beteiligten, die sich bei
der Versorgung von Sterbenskranken engagieren“, so Pastor 

Jürgen Hensel. Das „Netzwerk Palliative Care im Kreis Herzogtum 

Lauenburg e.V.“ ist als Ansprechpartner und Koordinator für den Kreis 

Herzogtum Lauenburg sowie den Südkreis Stormarn unter der
Rufnummer 04542 - 82 26 370 zu erreichen; das Büro befindet sich in 

der DRK-Praxisklinik Mölln, Wasserkrüger Weg 7. 

Nähere Information über die Arbeit können im Internet unter:
www.pace-rz.net abgerufen werden.

Ansprechpartner für die Presse:

Pastor Jürgen Hensel, Netzwerk Palliative Care im 

Kreis Herzogtum Lauenburg e.V, Tel. 04541 -3663, 

E-Mail: info@pace-rz.net

Jens Kuschel, AOK Schleswig-Holstein, Tel. 0431 605-1171, 

E-Mail: presse@sh.aok.de
Jens-Peter Krüger, vdek, Tel. 0431 9744116, 

E-Mail. jens-peter.krueger@vdek.com

 


Die Vertreter der vier Wohlfahrtverbände (v.l.n.r.):
• Manfred Fichte – ASB KV Lauenburg
• Uwe Braun – AWO-Pflege Schleswig-Holstein
• Wiebke Hargens – Pflegedirektorin DRK-Krankenhaus Mölln-Ratzeburg
• Jürgen Hensel – Geschäftsführer Diakoniestation Ratzeburg-Mölln
• Heiko Steiner – Geschäftsführer Diakonisches Werk Herzogtum Lauenburg

Pressemitteilung


Ihr Ansprechpartner:
Jens-Peter Krueger Tel.: 04 31 / 9 74 41 - 16
E-Mail: Jens-Peter.Krueger@vdek.com