1,37 Mio. Euro für die Selbsthilfe in Schleswig-Holstein 

Kiel, 11.11.2009

Kiel. Die gesetzlichen Krankenkassen in Schleswig-Holstein unterstützten die
Selbsthilfe im nördlichsten Bundesland in diesem Jahr mit insgesamt rund
1,37 Mio. Euro. Davon fließen 610.000 Euro in die kassenartenübergreifende
Gemeinschaftsförderung, die restlichen Fördermittel in die individuelle Projekt-
und Pauschalförderung durch die einzelnen Kassen. Die kassenartenübergreifenden
Anträge auf Pauschalförderung für das nächste Jahr müssen
die Organisationen bis spätestens 31. Januar 2010 stellen. Darauf wies heute
die Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfeförderung Schleswig-Holstein (ARGE
Selbsthilfeförderung S-H) hin.

Die Selbsthilfeförderung durch die ARGE Selbsthilfeförderung Schleswig-Holstein
erfolgt aufgrund bundesweit festgelegter und einheitlicher Grundsätze sowie nach
eingehender Prüfung der geförderten Institution. Der Gesetzgeber schreibt vor,
dass jede Krankenkasse pro Versicherten einen bestimmten Betrag (Stand: 2009:
0,57 Euro) zur Förderung von Selbsthilfegruppen einsetzt. In diesem Jahr wurden
bei der kassenartenübergreifenden Pauschalförderung Anträge von fast 500
Selbsthilfegruppen mit einem Betrag in Höhe von rund 200.000 Euro, 43 Landes-

organisationen mit rund 100.000 Euro und 15 Kontaktstellen mit etwa 310.000 Euro
bewilligt. Es gibt seit Oktober 2009 einen neuen Handlungsleitfaden Selbsthilfe und 

in Zukunftsoll die Selbsthilfeförderung in Deutschland noch transparenter werden, um
die vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Selbsthilfegruppen und
-einrichtungen und den Krankenkassen weiter zu stärken. Der Forderung nach
mehr Transparenz wird die ARGE Selbsthilfeförderung Schleswig-Holstein im 

Förderjahr 2010 nachkommen und die Höhe bereitstehender und verauslagter 

Fördermittelim Internet unter www.arge-selbsthilfefoerderung-sh.de veröffentlichen.
Für die Hauptvergabe der Fördermittel im März 2010 müssen die entsprechenden
Förderanträge bis zum 31. Januar 2010 der ARGE Selbsthilfeförderung Schleswig-
Holstein vorliegen. Darüber hinaus sind keine weiteren Vergabesitzungen geplant.
Selbsthilfegruppen, die sich im Laufe des Förderjahres neu gegründet haben, können
den Antrag bis spätestens 1. September 2010 bei der ARGE Selbsthilfeförderung
Schleswig-Holstein einreichen.

Die Antragsformulare können im Internet unter www.arge-selbsthilfefoerderungsh.
de herunter geladen werden und sind fristgerecht bei dem für nächstes Jahr für
die ARGE Selbsthilfeförderung federführenden Ersatzkassenverband vdek, z. H.
Frau Marlies Rother, Wall 55/Sell-Speicher, 24103 Kiel, einzureichen.

Weitere Informationen über die Fördermöglichkeiten der ARGE Selbsthilfeförderung
Schleswig-Holstein erteilt Frau Marlies Rother unter Telefon 0431-97441-25.

Ansprechpartner für die Presse: 

Jens-Peter Krüger, vdek Schleswig-Holstein, Tel.: 0431 97441-16, 

E-Mail: jens-peter.krueger@vdek.com
Jens Kuschel, AOK Schleswig-Holstein, Telefon: 0431 605-1171, 

E-Mail: presse@sh.aok.de
Thomas Fritsch, BKK-Landesverband NORD, Telefon: 040 / 25 15 05 - 258, 

E-Mail: Presse@BKK-NORD.de
Marc Wiens, Landwirtschaftliche Krankenkasse SHH, Telefon: 0431 7024-5050, 

E-Mail: Marc.Wiens@kiel.lsv.de
Angelika Stahl, IKK Nord, Telefon: 0381 367-2806, 

E-Mail: angelika.stahl@ikk-nord.de
Sönke Ebel, Knappschaft - Die neue Seekrankenkasse, Hamburg, Tel: 040 30388-5101, 

E-Mail: soenke.ebel@kbs.de

Pressemitteilung


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