Krankenkassen setzen auf hohe Qualitätsstandards:

Spezielle Versorgung Sterbender wird weiter ausgebaut

Kiel, 11.03.2010

Bad Malente/Kiel. Die Versorgung von Schwerkranken und Sterbenden in 

der häuslichen Umgebung im Kreis Ostholstein wird weiter ausgebaut. Unter 

Federführung des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) und der 

AOK Schleswig-Holstein schlossen die schleswig-holsteinischen 

Krankenkassenverbände einen entsprechenden Vertrag mit dem ‚

Palliativnetz östliches Holstein e. V.’ zur so genannten Spezialisierten 

Ambulanten Palliativversorgung (SAPV). „Unser Ziel ist es, dass schwerst-

kranke Menschen in der familiären häuslichen Um-gebung professionell 

betreut und im Kreise ihrer Angehörigen in Geborgenheit die letzte Lebenszeit 

miteinander verbringen können“, erklärte Sebastian Frick von der AOK 

Schleswig-Holstein.

Viele schwerstkranke Patienten haben den Wunsch, 

nach Möglichkeit nicht im Krankenhaus, Pflege-heim oder einer Hospizeinrichtung, 

sondern zuhause im Kreise der Familie zu sterben. Das erfordert allerdings eine 

besonders aufwändige, spezialisierte und fachübergreifende Versorgung. „Das 

neue Beratungs- und Betreuungsangebot vor Ort ist bereits in den ersten 

Wochen von den Patienten gut angenommen worden. Das freut uns sehr und 

spornt uns an, unser gemeinsames Engagement zum Wohle unserer Versicherten 

fortzusetzen“, so Armin Tank, stellvertretender Leiter der Ersatzkassen-verbände 

in Schleswig-Holstein. Für die gesetzlichen Krankenkassen ist wichtig, dass die 

SAPV auch im Kreis Ostholstein hohe Qua-litätsstandards erfüllt. Sichergestellt 

ist dies durch ein umfangreiches Netzwerk mit verschiedenen Leistungserbringern. 

Dazu gehören vor allem besonders qualifizierte Ärzte und Pflegefachkräfte sowie 

Kliniken, Seelsorger und Sozialstationen. Das Palliativnetz ist 24 Stunden täglich 

erreichbar und koordiniert die individuelle medizinische und pflegerische 

Behandlung und Betreuung in enger Absprache mit dem Betroffenen und deren Angehörigen.
Die SAPV-Leistungen werden vom Haus-, Fach- oder Krankenhausarzt verordnet 

und zügig von der Krankenkasse genehmigt. Die Abrechnung nehmen die 

Kooperationspartner über das Palliativnetz direkt mit der jeweiligen Krankenkasse vor.

Ansprechpartner für die Presse:

Armin Tank, vdek Schleswig-Holstein, Telefon: 0431 / 97 44 120
Jens Kuschel, Pressestelle AOK Schleswig-Holstein, Telefon: 0431 / 605-1171

Pressemitteilung

Ihr Ansprechpartner:
Dietmar Katzer Tel.: 04 31 / 9 74 41 - 11
E-Mail: Dietmar.Katzer@vdek.com