„Vertrauen und Verlässlichkeit“: Die vdek-Landesvertretung Schleswig-Holstein feiert ihr 25-jähriges Bestehen

Mit rund 50 Gästen aus der Politik und dem Gesundheitswesen, mit Rückblick und Ausblick, mit etwas Kultur, viel guter Laune und bei schönstem Spätsommerwetter feierte die Landesvertretung Schleswig-Holstein des Verbandes der Ersatzkassen (vdek) ihr 25-jähriges Bestehen.

Offizielles Gründungsdatum der Landesvertretung der damals noch zwei Ersatzkassenverbände VdAK und AEV war der 1. April 1991, Ostermontag. Das war kein Aprilscherz, sondern der Anfang von dem, was Gesundheitsministerin Kristin Alheit auf der Jubiläumsveranstaltung im Foyer des Sell-Speichers als Erfolgsgeschichte bezeichnete. Aus dem Beginn mit Günter Ploß als einzigem Mitarbeiter, der als „politischer Brückenkopf“ der Ersatzkassen in Schleswig-Holstein agierte, ist mittlerweile ein Team von 17 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern geworden, das drei drei große Aufgabenbereiche bearbeitet: die politische Interessenvertretung, die Versorgungsgestaltung und die Dienstleistung für die mittlerweile nur noch sechs Ersatzkassen. So fasste dann auch der stellvertretende Vorsitzende des Landesausschusses der Ersatzkassen, Dr. Johann Brunkhorst, in seinem Dank die Arbeit des vdek-Teams mit den drei Worten „Hören – gestalten – dienen“ zusammen.

Ministerin Alheit lobte die vielfältigen Konzepte und Projekte, mit denen die vdek-Landesvertretung dazu beigetragen habe, die Versorgungslandschaft in Schleswig-Holstein im Interesse der Menschen im Land nachhaltig zu verbessern: vom bundesweit ersten Vertrag zur integrierten Versorgung bis hin zu den Herausforderungen der medizinischen Versorgung der Inseln und Halligen.

Prof. Günther Jansen – der zur Gründungszeit der Landesvertretung amtierende Sozialminister – erinnerte an die Einführung der akut-geriatrischen Versorgung in den Krankenhäusern und die Beteiligung des Verbandes an der Ausarbeitung eines ersten Entwurfs für ein Gesetz zur Pflegeversicherung. Darüber hinaus betonte er die Bedeutung der Selbstverwaltung – sowohl innerhalb der Ersatzkassen und des vdek als auch in der gemeinsamen Selbstverwaltung mit den Organisationen der Leistungserbringer. Er dankte den Akteuren für den partnerschaftlichen Umgang und für das, was diese Partner für die Ausgestaltung und Verbesserung der Versorgung in Schleswig-Holstein geleistet haben – und mahnte, diesen erfolgreichen Weg weiter zu gehen.

Die Vorstandsvorsitzende des vdek, Ulrike Elsner, überbrachte aus Berlin das klare Bekenntnis der Ersatzkassen zu ihrem Verband und zu dessen Engagement auf der Landesebene. Die regionale Vertretung sei wichtig, denn die Versorgung finde in den Regionen statt. An Aufgaben und Herausforderungen bei der Ausgestaltung der Versorgung in Schleswig-Holstein wird es auch in den kommenden 25 Jahren nicht mangeln.

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vdek-Landesvertretung Schleswig-Holstein
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