Ersatzkassen fördern ambulante Hospizarbeit mit mehr als 1,3 Millionen Euro

ie Ersatzkassen in Schleswig-Holstein unterstützen die häusliche Sterbebegleitung im laufenden Jahr mit rund 1,327 Millionen Euro, das sind fast 240.000 Euro mehr als 2017. Insgesamt fördern die gesetzlichen Krankenkassen die mittlerweile 28 ambulanten Hospizdienste im Land in diesem Jahr mit fast 2,7 Millionen Euro – ein Plus von fast 20 Prozent. Erstmals gefördert wurde der Verein „Hospiz Ahrensburg e. V.“, der mit 42 Ehrenamtlichen 52 schwerstkranke Menschen in der letzten Phase ihres Lebens begleitete. 

Die Zahl der ehrenamtlichen Begleiter ist landesweit im vergangenen Jahr um fast 130 auf 1.452 angestiegen. Die Hospizdienste und ihre ehrenamtlichen Mitarbeiter stellen sicher, dass es in Schleswig-Holstein flächendeckend Angebote für häusliche Sterbebegleitung gibt. 

Hospizdienste sind wichtig und werden landesweit geschätzt

„Dieses Engagement ist wichtig – und die Entwicklung in den vergangenen Jahren belegt, dass dieses Angebot angenommen und sehr geschätzt wird“, sagt Armin Tank, Leiter der vdek-Landesvertretung. Die Zahl der Sterbebegleitungen durch die ambulanten Hospizdienste in Schleswig-Holstein ist in den vergangenen zehn Jahren um mehr als 50 Prozent gestiegen. 2017 waren es 1.540 Begleitungen. „Immer mehr schwerstkranke Menschen möchten die letzte Phase ihres Lebens in ihrer gewohnten Umgebung verbringen. Und die ambulanten Hospizdienste mit ihren ehrenamtlichen Sterbebegleitern helfen dabei, ihnen diesen Wunsch zu erfüllen“, lobt Tank das Engagement. 

Mit dem Geld der Krankenkassen finanzieren die Hospizdienste die Aus- und Fortbildung ihrer ehrenamtlichen Helfer, Sachkosten sowie die Koordination von deren Einsätzen durch professionelle Kräfte.

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vdek-Landesvertretung Schleswig-Holstein
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