AKTUELL

Coronavirus SARS-CoV-2

3D Illustration - Corona Virus

© Ahmet Aglamaz/Adobe Stock

Durch das neuartige Coronavirus SARS-CoV-2 („Schweres akutes Atemwegssyndrom Coronavirus 2“) breitet sich die Lungenkrankheit Covid-19 ("Corona virus disease 2019") immer weiter aus. Zahlen zur aktuellen Verbreitung in Deutschland und weltweit finden Sie unter anderem auf den Seiten des Robert-Koch-Institutes, der Johns-Hopkins-Universität oder auch der Weltgesundheitsorganisation (WHO) (Hinweis: Aufgrund unterschiedlicher Aktualisierungszeitpunkte und zum Teil auch unterschiedlicher Quellen weichen die Zahlen der genannten Seiten voneinander ab).  

Der vdek berichtet hier und auch über Twitter zu diesem Thema hinsichtlich ausgewählter Informationen für die Ersatzkassen (TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk und HEK) sowie für die weiteren GKV-Verbände.

Weitere Informationen und Beratung bieten die Ersatzkassen im Internet und per Telefon:

Zusätzliche Informationen und Handlungsempfehlungen gibt es auf den Internet-Portalen:

Aktuelle Meldungen

Zentrale Prüfstelle Prävention Anbieterinformation Versand über die Datenbank vorgesehen

Die gesetzlichen Krankenkassen haben Sonderregelungen getroffen, die Anbieter, Kursleiter und Teilnehmer von Präventionskursen während der Coronakrise unterstützen.

Covid-19-Krankenhausentlastungsgesetz Das ändert sich für die Pflegebedürftigen und die Pflegeeinrichtungen

Mit dem COVID-19-Krankenhausentlastungsgesetz wird die gesetzliche Grundlage geschaffen, die Belastungen, die durch die COVID-19 Erkrankung für Pflegedürftige und deren Angehörige sowie für Pflegeeinrichtungen entstanden sind, soweit wie möglich zu reduzieren.

FAQs: Rehabilitation und Corona

Aktuelle Informationen für Versicherte

Können Patienten in Zeiten von Corona noch Vorsorge- und Rehabilitationsmaßnahmen wahrnehmen?

Anträge auf Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen können weiterhin gestellt werden. Dies gilt insbesondere für Rehabilitationsmaßnahmen im direkten Anschluss an Krankenhausbehandlungen (Anschlussrehabilitation). Für diese besondere Form haben die Krankenkassen mit den Krankenhäusern ein beschleunigtes Direkteinweisungsverfahren vereinbart, u.a. um möglichst freie Bettenkapazitäten im Krankenhaus zu schaffen. Die Bearbeitung der gestellten Anträge erfolgt in den üblichen Fristen. Bei Bewilligungen werden die Versicherten ausführlich über die derzeit bestehenden Risiken beraten.Anträge auf Vorsorge- und Rehabilitationsleistungen können weiterhin gestellt werden. Dies gilt insbesondere für Rehabilitationsmaßnahmen im direkten Anschluss an Krankenhausbehandlungen (Anschlussrehabilitation). Für diese besondere Form haben die Krankenkassen mit den Krankenhäusern ein beschleunigtes Direkteinweisungsverfahren vereinbart, u.a. um möglichst freie Bettenkapazitäten im Krankenhaus zu schaffen. Die Bearbeitung der gestellten Anträge erfolgt in den üblichen Fristen. Bei Bewilligungen werden die Versicherten ausführlich über die derzeit bestehenden Risiken beraten.

Sind die Vorsorge und Rehabilitationseinrichtungen überhaupt noch geöffnet?

Eine Vielzahl von Vorsorge-/Rehabilitationseinrichtungen ist derzeit noch im Betrieb. Die Krankenkassen bzw. im Fall der Anschlussrehabilitation die Sozialdienste der Krankenhäuser suchen eine geeignete Vorsorge-/Rehabilitationseinrichtung, die eine Aufnahme gewährleisten kann.

Wir gehen davon aus, dass viele Vorsorge-/Rehabilitationseinrichtungen für die Durchführung von Mutter-/Vater-Kind-Maßnahmen derzeit geschlossen sind, um die Familien nicht der Gefahr auszusetzen, sich mit dem Coronavirus zu infizieren.

Viele Rehabilitationseinrichtungen stellen im Übrigen derzeit Betten für die Krankenhauspflege und für die Kurzzeitpflege zur Verfügung.

Falls ich aufgrund von Corona meine Vorsorge-/Rehabilitationsmaßnahme nicht antreten möchte oder kann, ist mein Platz trotzdem noch gesichert?

Die Verschiebung einer Maßnahme bei Versicherten, die Angst haben, sich mit dem Corona-Virus anzustecken, oder „Erkältungssymptome“ bei sich feststellen, ist i. d. Regel möglich. Versicherte müssen sich diesbezüglich umgehend an ihre Krankenkasse wenden, die die Möglichkeit einer Verschiebung prüft. Versicherte werden ausführlich beraten, welche gesundheitlichen und ggf. finanziellen Nachteile durch eine Verschiebung entstehen können, z. B. weil Vorsorge-/Rehabilitationspotentiale nicht oder erst zu einem späteren Zeitpunkt ausgeschöpft werden können, sich der Arbeitsunfähigkeitszeitraum verlängert etc. Im Sinne von Gesundheit und Wohlbefinden der Versicherten wird nach Einzelfallprüfung angemessen auf die Situation reagiert.

Eine Verschiebung des Vorsorge-/Reha-Beginns ist zunächst um bis zu drei Monate möglich. Ggf. ist ein neuer Vorsorge-/Reha-Antrag zu stellen, wobei auf die vorliegenden Unterlagen zurückgegriffen werden kann. Bei Fällen der Anschlussrehabilitation muss der zeitlich-medizinische Zusammenhang zwischen Akutbehandlung und Rehabilitationsmaßnahme gewahrt bleiben, sodass hier in der Regel eine Verschiebung des Rehabilitationsbeginns um nicht mehr als 6 Wochen erfolgen sollte.

Kann die Anreise/Abreise zur/von der Rehabilitationseinrichtung auch mit dem PKW anstelle Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel erfolgen?

Rehabilitanden können auf Wunsch auch mit dem eigenen Auto anreisen. Die Erstattung richtet sich nach den Sätzen des BRKG per PKW-Nutzung (20 Cent je km).

Beitragsstundungen  der Sozialversicherungsbeiträge unter bestimmten Bedingungen für Arbeitgeber möglich

Pressemitteilung des GKV-Spitzenverbandes zu Beitragsstundungen (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die zuständige Krankenkasse)

Der GKV-Spitzenverband hat FAQ - Fragen und Antworten zum vereinfachten Stundungsverfahren zusammengestellt. Sollten Sie Ihre Frage hier nicht wiederfinden, wenden Sie sich bitte an die zuständige Krankenkasse. » Lesen

Per Videotelefonie umfassende Betreuung von Schwangeren und Wöchnerinnen während der Corona-Epidemie

Gemeinsame Pressemitteilung von Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands e.V., Netzwerk der Geburtshäuser, Deutscher Hebammen Verband und GKV-Spitzenverband; Berlin, 24.03.2020 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an einen dieser Verbände)

Die Corona-Epidemie stellt auch die Hebammenhilfe für Schwangere, Wöchnerinnen und ihre neugeborenen Kinder vor enorme Herausforderungen. Um direkten sozialen Kontakt zu minimieren und so die Verbreitung des Virus einzudämmen, kann bis Mitte Juni verstärkt auf Beratung oder Kursteilnahme per Videotelefonie zurückgegriffen werden. So bleibt die Versorgung von Schwangeren und Müttern im Wochenbett aufrechterhalten und mögliche Verdienstausfälle für freiberufliche Hebammen können minimiert werden. » Lesen

Coronavirus: Zahnärztliche Versorgung soll bundesweit aufrechterhalten werden

KZBV-Pressemitteilung, Köln/Berlin, 20.03.2020 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die KZBV-Pressestelle)

Die Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV) und die Bundeszahnärztekammer (BZÄK) haben mit den Kassenzahnärztlichen Vereinigungen der Länder (KZVen) ein gemeinsames Maßnahmenpaket vorgestellt, mit dem auch in Zeiten zunehmender Ausbreitung von SARS-CoV-2 bzw. COVID-19 die Sicherstellung der zahnärztlichen Versorgung in Deutschland gewährleistet werden soll. Der Patientenschutz habe dabei höchste Priorität. Das Paket beinhaltet unter anderem auch die Versorgung akuter zahnärztlicher Notfallbehandlungen von infizierten und unter Quarantäne stehenden Patienten in Schwerpunktpraxen und Behandlungszentren. » Lesen

Psychotherapeutische Versorgung während der Corona-Epidemie

BPtK-Meldung, 20.03.2020 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die BPtK-Pressestelle)

Interview mit Dr. Dietrich Munz, Präsident der Bundespsychotherapeutenkammer, zur psychotherapeutischen Versorgung während der Corona-Epidemie: Sind Therapiegespräche vor Ort weiter möglich? Was ist, wenn Patienten Kontakt zu Corona-Erkrankten hatten oder selbst erkrankt sind? Was ist, wenn aufgrund einer akuten Krise eines Corona-Patienten ein Videotelefonat nicht reicht? Welche weiteren Hilfen gibt es? » Lesen

Pflegeversorgung: Koordination auf Landesebene notwendig

MDS-Pressestatement, Essen, 19.03.2020 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die MDS-Pressestelle)

Erklärung des MDS-Geschäftsführers Dr. Peter Pick zum heutigen Ministergespräch zur Entlastung der pflegerischen Versorgung aufgrund der Corona-Pandemie: Eine spürbare Entlastung für die bundesweit über 25.000 Pflegeeinrichtungen (die MDK beschäftigen dort 3.500 Pflegekräfte) soll die befristete Aussetzung der jährlichen Qualitätsprüfungen in Einrichtungen sowie der Verzicht auf die persönliche Pflegebegutachtung Pflegebedürftiger zur Einstufung in die Pflegegrade bringen. Vorstellbar seien auch weitere Maßnahmen wie die Unterstützung der Gesundheitsämter vor Ort durch MDK-Mitarbeiter bei der Nachverfolgung von Infektionsketten. » Lesen

Hebammenhilfe: Befristete Vereinbarung über alternative Möglichkeiten zur Leistungserbringung freiberuflicher Hebammen im Zusammenhang mit dem Coronavirus

Stand: 19.03.2020

Aufgrund der mit der aktuellen COVID19-Pandemie einhergehenden Einschränkungen des täglichen Lebens erklären die Vertragsparteien nach § 134a SGB V (Bund freiberuflicher Hebammen Deutschlands e. V. (BfHD), Deutscher Hebammenverband e. V. (DHV) Netzwerk der Geburtshäuser e. V. sowie GKV-Spitzenverband) ihre Bereitschaft, zeitlich befristet bis 19.06.2020 von einigen Regelungsvorgaben bei der Versorgung mit Hebammenhilfe abzuweichen, um die Versorgung in dieser außerordentlichen Situation zu erleichtern und aufrecht zu erhalten. » Lesen

Hilfsmittelversorgung: Empfehlungen des GKV-Spitzenverbandes während der Ausbreitung des Coronavirus SARS-CoV2

Stand: 19.03.2020

Der GKV-Spitzenverband gibt Empfehlungen zur Sicherung der Versorgung mit Hilfsmitteln bzw. Pflegehilfsmitteln mit dem Ziel, die Versorgung in dieser außerordentlichen Situation zu erleichtern und aufrechtzuerhalten. Die Empfehlungen gelten zunächst bis zum 31. Mai 2020. » Lesen

Heilmittelversorgung: Empfehlungen der Krankenkassen auf Bundesebene und des GKV-Spitzenverbandes aufgrund des Ausbruchs von SARS-CoV-2 (Coronavirus)

Stand: 31.03.2020

Die Verbände der Krankenkassen auf Bundesebene und der GKV-Spitzenverband haben sich zur Sicherstellung der Heilmittelversorgung während der aktuellen Corona-Pandemie auf neue Verfahrensregelungen verständigt. Die Empfehlungen gelten vorerst befristet bis 30.04.2020. » Mehr

Schutz der Versicherten hat Vorrang – körperliche  Untersuchungen durch Medizinischen Dienst ausgesetzt

MDS-Pressemitteilung, Essen, 18.03.2020 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die MDS-Pressestelle)

Um Infektionsketten zu unterbrechen, das Fortschreiten der Pandemie zu verlangsamen und so eine Überforderung des Gesundheitssystems zu verhindern, setzen die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) jedwede Form der körperlichen Untersuchung besonders verletzlicher Personengruppen wie pflegebedürftiger Menschen aus. » Lesen

Medizinische Dienste bieten Unterstützung an

MDK-Pressemitteilung, Essen, 18.03.2020 (Für Nachfragen wenden Sie sich bitte an die MDK-Pressestelle)

Vor dem Hintergrund der sich durch die Corona-Pandemie abzeichnenden Engpässe in der gesundheitlichen und pflegerischen Versorgung ziehen die Medizinischen Dienste der Krankenversicherung (MDK) in Betracht, MDK-Mitarbeiter dem gesundheitlichen und pflegerischen Versorgungssystem und öffentlichen Stellen, wie den Gesundheitsämtern vor Ort, zur Verfügung zu stellen. » Lesen

  1. AKTUELL

    Coronavirus: Soziale Selbstverwaltung rät zu Umsicht

    Pressemitteilung

    Die zunehmende Zahl von Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 in Deutschland muss ernst genommen werden, ist aber kein Grund, in Panik zu verfallen. Das betonen die gewählten ehrenamtlichen Versicherten- und Arbeitgebervertreter in der Sozialen Selbstverwaltung der Ersatzkassen (TK, BARMER, DAK-Gesundheit, KKH, hkk und HEK). » Lesen

  2. Neues Coronavirus

    vdek sagt Frühlingsfest am 11.3.2020 in Berlin ab

    Pressemitteilung

    Gemäß der aktuellen Handlungsempfehlung des Robert Koch-Instituts (RKI) für Großveranstaltungen sagt der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) in diesem Jahr sein Frühlingsfest in Berlin ab. Das vdek-Frühlingsfest in der Berliner Verbandszentrale war für den 11.3.2020 vorgesehen. » Lesen

Eilverordnung des BMG nach § 15 IfSG 2019-nCoV (Coronavirus)

01.02.2020

Die Pflicht zur namentlichen Meldung an das Gesundheitsamt nach Infektionsschutzgesetz wird auf den Verdacht einer Erkrankung, die Erkrankung sowie den Tod in Bezug auf eine Infektion ausgedehnt, die durch das erstmals im Dezember 2019 in Wuhan/Volksrepublik China aufgetretene neuartige Coronavirus (vormals: „2019-nCoV“, jetzt: "Sars-CoV-2") hervorgerufen wird. » Mehr

Mehr zum Thema

Handhygiene-Flyer für mehr Patientensicherheit

Handhygiene-Flyer „Saubere Hände schützen!“

Anlässlich des 4. „Internationalen Tags der Patientensicherheit“ hat der vdek 2018 einen Flyer zum Thema Handhygiene herausgebracht. Schritt für Schritt wird darin erklärt, wie man sich selber und andere durch richtiges Händewaschen und -desinfizieren vor Infekten schützen kann: im Alltag, beim Krankenbesuch in der Klinik oder im Pflegeheim - und in Zeiten des Corona-Virus. » Öffnen