Richtlinien für den Datenaustausch

Änderung: Seit dem 01.01.2016 gelten für den Datenaustausch mit Arbeitgebern die "Gemeinsamen Grundsätze Datenaustausch". Sie lösen die bisher gültigen "Richtlinien für den Datenaustausch" ab. Für alle anderen Verfahren behalten die Richtlinien für den Datenaustausch weiterhin Gültigkeit.

Standards und Normen für den Datenaustausch im Gesundheits- und Sozialwesen sind elementare Voraussetzungen um einen effizienten, transparenten, sicheren und wirtschaftlichen Datenaustausch zwischen den beteiligten Datenaustauschpartnen sicherzustellen.

Die Übertragung von Daten über das Internet erfordert, dass die Datensicherheit gewährleistet wird. Die Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder haben für die Übermittlung der personenbezogenen Informationen den Schutz des Transportweges gefordert.

In der "Technischen Arbeitsgruppe für den elektronischen Datenaustausch im Gesundheits- und Sozialwesen" (TAG) werden diese grundlegenden Standards und Normen festgelegt.

Zur Erreichung der Ziele orientiert sich die TAG an den nachfolgenden Grundprinzpien für den Datenaustausch:

  1. Die zu übertragenden Daten werden in einer so genannten Nutzdatendatei zusammengefasst.
  2. Der Inhalt einer Nutzdatendatei ist unerheblich für den Transport.
  3. Die Steuerung des Transports geschieht über eine zur Nutzdatendatei gehörenden sog. Auftragsdatei. Sie enthält alle für den Transport relevanten, aktuellen Informationen.
  4. Beide Dateien sind getrennt zu übertragen.
  5. Die Übertragungen erfolgen mit möglichst geringen manuellen Eingriffen