Rechtliche Grundlagen für Telematik und eGK

Für die Einführung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK) sind die §§ 291 und 291a SGB V maßgebend. Gesetzliche Grundlage für die Gesellschaft für Telematik (gematik) ist der § 291b SGB V. Das Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) ist entsprechend anzuwenden, sofern in den genannten Paragrafen des Sozialgesetzbuches V (SGB V) keine spezialgesetzlichen Regelungen getroffen sind.

Wesentliche gesetzliche Regelungen im Zusammenhang mit der eGK sind:

  • Nachweis der Berechtigung zur Inanspruchnahme von Leistungen nach dem SGB V:
    § 291 Abs.1 SGB V
  • Gestaltung, Funktionsumfang und (Chip-)Inhalt der elektronischen Gesundheitskarte:
    § 291a Abs. 2 und 3 SGB V in Verbindung mit § 291 Abs. 2 und 2a SGB V
  • Online-Prüfung und –Aktualisierung der auf der eGK gespeicherten Daten:
    § 291 Abs. 2b SGB V
  • Einwilligung und Widerrufsrecht der Versicherten zur Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von Daten:
    § 291a Abs. 5 in Verbindung mit § 291a Abs. 3 SGB V
  • Berechtigte Personenkreise im Zusammenhang mit der Erhebung, Verarbeitung und Nutzung von Daten:
    § 291a Abs. 4 SGB V
  • Löschen von Daten auf Antrag der Versicherten:
    § 291a Abs. 6 SGB V