Die gesetzlichen Krankenkassen fördern die Selbsthilfe in Berlin mit knapp 2.293.000 Millionen Euro

Die gesetzlichen Krankenkassen in Berlin haben in 2022 die gesundheitsbezogene Selbsthilfe mit 2.292.986 Millionen Euro gefördert. Damit unterstützen sie Engagement und Eigeninitiative der Akteure in der vielfältigen Selbsthilfearbeit zum Wohle der Betroffenen und deren Angehörigen. „Der Fördersumme für gesundheitsbezogene Selbsthilfe steht in Berlin ein riesiges Engagement vieler Betroffener gegenüber. Selbsthilfeinstitutionen sind eine wichtige Säule in unserem Gesundheitssystem und von unschätzbarem Wert für unser Gemein- und Gesundheitswesen“, erklärte Marina Rudolph, Leiterin der Landesvertretung Berlin/Brandenburg des Verbands der Ersatzkassen e.V. (vdek).

396 Selbsthilfegruppen wurden auf Antrag mit fast 324.000 Euro gefördert. Betroffene und ihre Angehörigen schließen sich hier in Eigeninitiative zusammen, um durch direkten Austausch und gegenseitige Hilfen die Folgen chronischer Erkrankungen zu meistern.

Für die vielfältigen Aufgaben der 40 Landesorganisationen der Selbsthilfe stellten die gesetzlichen Krankenkassen 2022 weitere 1.065.640 Euro zur Verfügung. Landesorganisationen vernetzen Selbsthilfegruppen zu bestimmten Krankheitsbildern. Sie organisieren Schulungen, Seminare und Konferenzen für ihre Mitglieder, erstellen Informationsmaterialien und nehmen als Interessenvertretung der Selbsthilfe Stellung zu gesundheits- und sozialpolitischen Themen.

Neben den Selbsthilfegruppen und den Landesorganisationen wurde auch die wichtige Arbeit der 16 Selbsthilfekontaktstellen von den gesetzlichen Krankenkassen 2022 in Höhe von fast 845.000 Euro finanziell unterstützt. Kontaktstellen unterstützen in den Bezirken vor Ort die Selbsthilfegruppen bei der Gründung und in der täglichen Arbeit. Sie vermitteln Betroffenen den Kontakt zu geeigneten Gruppen und bieten Schulungen an. Gleichzeitig fördern die Kontaktstellen die Kooperation der Selbsthilfegruppen untereinander sowie die Zusammenarbeit mit Ärzt:innen, Apotheken, Kliniken und weiteren Akteuren des Gesundheitswesens.

Ergänzend zur Pauschalförderung stellten die gesetzlichen Krankenkassen in Berlin zusätzlich noch knapp 59.000 Euro für neue und innovative Selbsthilfeprojekte zur Verfügung. Diese individuelle Projektförderung ermöglicht es den Akteuren in der Selbsthilfe, zeitlich begrenzte Vorhaben außerhalb der normalen Förderkriterien durchzuführen.

Mit der Bewilligung der oben genannten Beträge ist das Förderjahr 2022 für die kassenartenübergreifende Pauschalförderung abgeschlossen. In 2022 wurden pandemiebedingt erneut auch digitale Formate unbürokratisch gefördert. Damit war es vielen Gruppen möglich, sich trotz Einhaltung der Kontaktbeschränkungen weiterhin zu treffen.

Informationen zum Thema Selbsthilfeförderung und die aktuellen Antragsformulare sind abrufbar unter

www.vdek.com/LVen/BERBRA/Vertragspartner/Selbsthilfe_/Berlin.html

Antje Harms, Referentin Grundsatzfragen, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Landesvertretung Berlin/Brandenburg

Pressesprecherin der Landesvertretung

Antje Harms

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