Zahnärzte Brandenburg

Sicherstellung der vertragszahnärztlichen Versorgung

Die Kassenzahnärztliche Vereinigung Land Brandenburg ( www.kzvlb.de), die Zahntechniker-Innung Berlin-Brandenburg ( www.zibb.de) sowie die Ersatzkassen und ihre Verbände schaffen als Vertragspartner die vertraglichen Voraussetzungen zur Sicherstellung der zahnmedizinischen Versorgung im Land Brandenburg.

Dazu gehören unter anderem:

  • Abschluss von Honorarverträgen,

  • Regelung der Honorarverteilung,

  • Abschluss einer Vereinbarung über die Durchführung der Wirtschaftlichkeitsprüfung im vertragszahnärztlichen Bereich sowie

  • Vereinbarung über die Vergütung zahntechnischer Leistungen im Land Brandenburg.

Die detaillierten Informationen zu den einzelnen Vereinbarungen erhalten die ca. 1.600 im Land tätigen Zahnärzte über die Vertragsmitteilungen der KZVLB.

Ein Mann bei zahnärztlicher Behandlung

Praxisrelevante Informationen hält auch die Landeszahnärztekammer Brandenburg auf ihrer Internetseite bereit www.lzaek.de

Gesunde Kinderzähne: Koordinierung von Gruppen- und Individualprophylaxe

Seit 1993 widmen sich das Land, die Kommunalen Spitzenverbände, die Verbände der gesetzlichen Krankenkassen und die Landeszahnärztekammer auf der Grundlage der gemeinsamen Vereinbarung zur Förderung der Gruppenprophylaxe insbesondere in Kindertagesstätten und Schulen intensiv der Mundgesundheit der Brandenburger Kinder und Jugendlichen. Ein ca. 86-prozentiger Betreuungsgrad der Kinder und Jugendlichen bis zum vollendeten 12. Lebensjahr zeugt von den engagierten und erfolgreichen Bemühungen aller Beteiligten.

Um allen Kindern – unabhängig vom sozialen Status – gleiche Bedingungen für eine gute Mundgesundheit zu bieten, ist Gruppenprophylaxe ein wichtiger Bestandteil der Tätigkeit des Öffentlichen Gesundheitsdienstes und wird im Land Brandenburg von den gesetzlichen Krankenkassen seit nunmehr fast 13 Jahren finanziell bezuschusst.

Auch die niedergelassenen Zahnärzte und Kieferorthopäden sind seit Jahren bestrebt, das Bewusstsein ihrer Patienten für die Notwendigkeit prophylaktischer Maßnahmen zu stärken.

Während Gruppenprophylaxe „aufsuchende“ Prophylaxe in der Kita oder in der Schule bedeutet, findet die Individualprophylaxe beim niedergelassenen Zahnarzt und/oder Kieferorthopäden statt. Vor dem Hintergrund der politischen Entwicklung im Bereich Zahnersatz nehmen sowohl die Gruppenprophylaxe als auch die Individualprophylaxe einen immer größeren Stellenwert ein.

Dabei ist die Koordinierung der Maßnahmen beider Prophylaxearten sinnvoll und notwendig. Denn auch hier gilt der Grundsatz „Viel hilft nicht immer viel“. Koordinierung heißt auch und gerade Dokumentation der erbrachten Leistungen, um dem jeweils anderen Partner eine konkrete Information über bereits geleistete Prophylaxe zu geben. So können Prophylaxemaßnahmen in einem sinnvollen Umfang gewährleistet und Doppelbehandlungen vermieden werden.

Prophylaxepässe

Die Prophylaxepässe – ähnlich den Bonusheften für zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen – haben sich als sinnvolles Instrument zur Koordinierung von Gruppen- und Individualprophylaxe bewährt. Entwickelt wurden sie von der Landeszahnärztekammer und dem Öffentlichen Gesundheitsdienst, finanziert von der Landeszahnärztekammer und den Krankenkassenverbänden in unserem Bundesland.

 Broschüre "Zahnärztlicher Prophylaxe-Pass Vorschulkinder"

Die Prophylaxepässe – ähnlich den Bonusheften für zahnärztliche Vorsorgeuntersuchungen – haben sich als sinnvolles Instrument zur Koordinierung von Gruppen- und Individualprophylaxe bewährt. Entwickelt wurden sie von der Landeszahnärztekammer und dem Öffentlichen Gesundheitsdienst, finanziert von der Landeszahnärztekammer und den Krankenkassenverbänden in unserem Bundesland.

 Broschüre "Zahnärztlicher Prophylaxe-Pass Schulkinder"

Mit dem Inkrafttreten der neuen Regelungen für zahnärztliche Leistungen wurden Anpassungen der bisherigen Pässe notwendig. Nun liegen sie aktualisiert für Vorschulkinder und Schulkinder vor und sind bei den zahnärztlichen Diensten des Öffentlichen Gesundheitsdienstes erhältlich.

Cover der Broschüre "Zahnärztlicher Prophylaxe-Pass Mutter & Kind"

Seit August des Jahres 2005 gibt es auch den „Mutter & Kind“ Prophylaxepass, denn Mundgesundheit beginnt für unsere Jüngsten bereits im Mutterleib. Werdende Muttis sollten ihren Gynäkologen nach dem neuen Pass fragen.