Immer mehr Menschen wünschen Sterbebegleitung - Förderung der Hospizdienste in NRW steigt auf über 17 Millionen Euro

Sie trösten. Sie unterstützen. Sie informieren. Die ehrenamtlichen Sterbebegleiter stehen Kranken und deren Angehörigen in einer äußerst schweren Situation bei. Immer mehr Menschen wünschen sich diese Unterstützung: Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Sterbebegleitungen in Nordrhein-Westfalen erstmals auf über 10.000 gestiegen. Die Zahl der ehrenamtlichen Sterbebegleiter erhöhte sich ebenfalls - auf fast 9.400. „Das Engagement der ehrenamtlichen Sterbebegleiter ist unverzichtbar“, dankt ihnen im Namen der gesetzlichen Krankenkassen Dirk Ruiss, Leiter der Landesvertretung des vdek in Nordrhein-Westfalen.

Gewachsen ist 2016 auch die Zahl der ambulanten Hospizdienste, die von den gesetzlichen Krankenkassen in Nordrhein-Westfalen gefördert werden. 230 ambulante Hospizdienste, davon 27 für Kinder, stehen den Schwerkranken inzwischen zur Verfügung. Damit gibt es in Nordrhein-Westfalen ein nahezu flächendeckendes Angebot.

Die gesetzliche Krankenversicherung hat die ambulanten Hospizdienste im vergangenen Jahr mit 17,2 Millionen Euro gefördert. Das sind über vier Millionen Euro mehr als 2015. Mit rund 9,7 Millionen Euro wurden in Nordrhein 127 ambulante Hospizdienste gefördert, in Westfalen-Lippe 103 mit 7,5 Millionen Euro. Darunter befanden sich in Nordrhein zehn Hospizdienste für Kinder, in Westfalen-Lippe 17.

Mit dem Geld finanzieren die Hospizdienste die Aus- und Fortbildung ihrer ehrenamtlichen Mitarbeiter sowie die Koordinierung. Seit dem Beginn der Förderung 2003 hat sich die Zahl der geförderten ambulanten Hospizdienste in Nordrhein-Westfalen fast verdoppelt, die Förderung stieg etwa um das Achtfache.

Beteiligt sind die AOK NordWest, AOK Rheinland/Hamburg, der BKK-Landesverband NORDWEST mit 73 teilnehmenden BKKn, die IKK classic sowie die KNAPPSCHAFT, die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau und die Ersatzkassen (BARMER, Techniker Krankenkasse (TK), DAK-Gesundheit, KKH Kaufmännische Krankenkasse , hkk – Handelskrankenkasse und HEK – Hanseatische Krankenkasse) im Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek). Die Höhe des Anteils an der Förderung richtet sich nach der Zahl der Versicherten.

Kontakt

Sigrid Averesch-Tietz
Pressesprecherin
Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)
Landesvertretung Nordrhein-Westfalen

Tel.: 02 11 / 3 84 10 - 15
Fax.: 02 11 / 3 84 10 - 20
E-Mail: sigrid.averesch-tietz@vdek.com

und

Bärbel Brünger
Stellvertretende Pressesprecherin
Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)
Landesvertretung Nordrhein-Westfalen

Tel.: 02 11 / 3 84 10 - 27 und 02 31 / 9 17 71 - 20
Mobil: 01 73 / 73 83 758
E-Mail: baerbel.bruenger@vdek.com