Krankenhäuser Brandenburg

Allgemeine Informationen

Nach dem Dritten Krankenhausplan des Landes Brandenburg, aufgestellt durch das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz des Landes Brandenburg, stehen für die Versorgung der Bevölkerung 15.212 Planbetten in 54 Krankenhäusern zur Verfügung.

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Internetseite der Landeskrankenhausgesellschaft.

Krankenhausplanung

Ärztin bereitet eine Infusion vor

Der derzeitige Krankenhausplan (Fortschreibung des dritten Krankenhausplanes des Landes Brandenburg) gilt bis zum Inkrafttreten des vierten Landeskrankenhausplans,  voraussichtlich Mitte 2021.

Mit dem Dritten Krankenhausplan des Landes Brandenburg wurde die Darstellungsweise der planerischen Festlegung gegenüber den bisherigen Krankenhausplänen geändert. Der Dritte Krankenhausplan ist erstmals als "Rahmenplan" ausgestaltet, d. h. die Krankenhäuser werden nur noch mit ihrer Gesamtzahl, ihren Standorten und deren Abteilungsstrukturen ausgewiesen.

Die Ersatzkassen setzen sich bereits zum jetzigen Zeitpunkt intensiv dafür ein, auch zukünftig eine flächendeckende adäquate Versorgung aller gesetzlich Versicherten zu erreichen. Dazu ist eine bedarfsorientierte Planung und Überwachung erforderlich, damit keine Über- beziehungsweise Unterversorgungen eintreten, weil Krankenhausträger nur noch Leistungen anbieten, die aus ihrer Sicht entsprechende Gewinne erzielen.

Sofern keine Festlegung der fachabteilungsbezogenen Betten und damit eine Festlegung der Abteilungsgröße erfolgt, ist zumindest ein detaillierter Feststellungsbescheid für die Krankenhäuser erforderlich. Dieser muss genaue Angaben zur Leistungstiefe eines Krankenhauses enthalten und den Versorgungsauftrag beschreiben. Dies gilt ebenso für Besonderheiten der Region sowie der Krankenhausversorgung.

Fortschreibung dritter Landeskrankenhausplan des Landes Brandenburg Dritter Landeskrankenhausplan Brandenburg, Fortschreibung

Krankenhausfinanzierung

Eine Hand überreicht einer anderen Geldscheine

Durch den Gesetzgeber wird in § 10 KHEntgG geregelt, dass die Vertragsparteien auf Landesebene (Landeskrankenhausgesellschaft und Krankenkassenverbände) jährlich einen landesweit geltenden Basisfallwert für das Folgejahr zu vereinbaren haben. Dieser Wert ist als Landesbasisfallwert (LBFW) zwischenzeitlich geläufig.

Erstmals wurde dieser LBFW für das Jahr 2005 vereinbart. Durch den Gesetzgeber wurde lediglich die Methode zur Findung dieses LBFW vorgegeben. Den Krankenkassen wurde gesetzlich der Auftrag gegeben, den LBFW so festzulegen, dass Beitragssatzerhöhungen ausgeschlossen werden. Der LBFW stellt einen durchschnittlichen Wert dar, der bei einer landesweiten Betrachtung der vergangenen Jahre und den daraus bekannten Parametern zu entwickeln ist.

Die Vertragsparteien im Land Brandenburg haben sich einvernehmlich für das Jahr 2021 auf einen Landesbasisfallwert in Höhe von 3.741,00 Euro verständigt.

Die Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde liegt vor.