Job Center Unna und gesetzliche Krankenkassen fördern Beschäftigungsfähigkeit Arbeitsloser

Das Jobcenter des Kreises Unna kooperiert ab sofort mit den gesetzlichen Krankenkassen im Kreis. Im Fokus des Modellprojektes „Verknüpfung von Maßnahmen der Arbeits- und Gesundheitsförderung“ steht die Verbesserung der Gesundheitsorientierung und Gesundheitsförderung für Leistungsempfängerinnen und -empfänger von ALG II.

Heute unterzeichneten die Vertreter der gesetzlichen Krankenkassenverbände NRW und Uwe Ringelsiep, Geschäftsführer des Jobcenters in Unna, die entsprechende Kooperationsvereinbarung. „Ziel unserer Zusammenarbeit ist die Gesundheitskompetenz unserer Kunden zu fördern. Damit erhalten und verbessern wir die Beschäftigungs- und Leistungsfähigkeit als Voraussetzung für ihre Eingliederung in Erwerbstätigkeit."

Ein erster Baustein dieser Kooperation bildet die Schulung der Vermittlungsfachkräfte des Jobcenters. Sie werden für die besonderen Bedarfe und Unterstützungsmöglichkeiten im Rahmen der Gesundheitsförderung bei Langzeitarbeitslosen sensibilisiert. Sie können dann die teilnehmenden Bewerber in einem ersten Beratungsgespräch über Themen wie Stressabbau durch Bewegung im Alltag, gesunde Ernährung und Kommunikationsstrategien informieren.

„Mit dem speziell für Arbeitslose entwickelten Präventionskurs der Krankenkassen „Stressfaktor Arbeitslosigkeit und keiner kann’s glauben“ werden die besonderen Belastungen dieser Zielgruppe berücksichtigt. Insbesondere lang anhaltende Arbeitslosigkeit ist für die Betroffenen ein erheblicher Stressfaktor. Ziele dieses Präventionskurses sind: Die individuelle Stressbewältigung zu verbessern, über die Themen Bewegung, Ernährung, Sucht zu informieren, eigene Potentiale (wieder-)zu entdecken und zu nutzen“, sagen Dagmar Fraune von der IKK classic  und Holger Russ von der NOVITAS  BKK, die die Federführung für die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen.

Weitere Präventionsangebote können gemeinsam mit allen Beteiligten bedarfs- und zielorientiert entwickelt werden. „Durch regionale Netzwerkarbeit möchten wir Langzeitarbeitslosen den Zugang zu weitergehenden Angeboten erleichtern“, sind sich alle Partner einig. Die Kooperation im Kreis Unna bildet eine von sechs modellhaften Erprobungen bundesweit und ist zunächst auf zwei Jahre angelegt

Kontakt

Sigrid Averesch-Tietz
Pressesprecherin
Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)
Landesvertretung Nordrhein-Westfalen

Tel.: 02 11 / 3 84 10 - 15
Fax.: 02 11 / 3 84 10 - 20
E-Mail: sigrid.averesch-tietz@vdek.com

und

Bärbel Brünger
Stellvertretende Pressesprecherin
Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)
Landesvertretung Nordrhein-Westfalen

Tel.: 02 31 / 9 17 71 - 20
Mobil: 01 73 / 73 83 758
E-Mail: baerbel.bruenger@vdek.com