Ankommen. Sicher und Gesund.

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Gegenstand des Projektes ist die Erforschung, Konzeption und Verstetigung von partizipativen und niedrigschwelligen Gesundheits- und Präventionsangeboten zur Förderung der körperlichen und psychischen Gesundheit von wohnungslosen Pflegebedürftigen als besonders vulnerable Zielgruppe. Die kognitive und körperliche Gesundheit von pflegebedürftigen Wohnungslosen wird partizipativ, etwa im Rahmen tier- und naturnaher sowie kreativitätsgestützter Gesundheitsförderungs- und Präventionsangebote, gefördert. Im Projekt geht es vor allem auch um die empirische Frage, wie bei wohnungslosen Pflegebedürftigen in den Handlungsfeldern Körperliche Aktivität, Psychosoziale Gesundheit, Ernährung sowie Sucht und Gewalt positive Verhaltensänderungen hervorgerufen werden können, bei denen explizit gesundheitsförderndes Wissen zu den ausgeübten bewegungs- und ernährungsbezogenen, kreativen, und tier- und naturnahen Tätigkeiten vermittelt wird. Dazu erfolgt gezielt die Vermittlung von Wissen und Stärkung von Gesundheitskompetenzen in den Themen Bewegung, Ernährung, Psychische Gesundheit und Sucht und Gewalt sowie Einbindung des erworbenen Wissens und Verhaltens in die Alltagsgestaltung der Zielgruppe (unter anderem in der freien Natur).

Neben den gesundheitsfördernden und präventiven Angeboten für die Pflegebedürftigen sollen sich ferner die am Projekt beteiligten Einrichtungen durch die zu entwickelnden Konzepte im Sinne der Verhältnisprävention gesundheitsfördernd weiterentwickeln, einen Gesundheitsförderprozess etablieren und sich vernetzen und austauschen. Im Sinne der Verhältnisprävention wird durch das Vorhaben zusätzlich die Anbindung bei weiteren geeigneten Akteuren in den umliegenden Kreisen und Kommunen sichergestellt. Bezüglich der Nachhaltigkeit werden ein themenbezogenes Handlungskonzept (beschreibt Gelingens- und Hemmnisfaktoren zur Umsetzung der Angebote sowie die Gesundheit und Resilienz fördernden Wirkungen), ein Schulungskonzept zur Anleitung von Fachkräften an den beteiligten Pflegeinrichtungen als auch ein Multiplikatorenhandbuch zur Ausbildung von Multiplikatoren entwickelt.

Das Projekt wird in zwei Pflegeeinrichtungen umgesetzt und von der Hochschule Niederrhein evaluiert und wissenschaftlich begleitet.

Partner Link: https://www.vfka-westfalen.de/

https://www.hs-niederrhein.de/gesundheitswesen/

https://www.hs-niederrhein.de/gesundheitswesen/wir-als-fachbereich/prof-dr-rer-medic-matthias-mertin/

Einrichtungen: Haus Maria Veen https://www.vfka-westfalen.de/haus-maria-veen/

St. Antoniusheim: https://www.vfka-westfalen.de/st-antoniusheim/