Über 80 Millionen Euro für Ausbildung an rheinland-pfälzischen Kliniken - Krankenkassen investieren in den Fachkräftenachwuchs im Gesundheitswesen

Für die Ausbildung von Fachkräften an Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz stellen die gesetzlichen Krankenkassen im laufenden Jahr über 80 Millionen Euro bereit. Das Geld fließt in die über 6.600 Ausbildungsplätze im Land, die an den insgesamt 57 Kliniken für die Ausbildung zu (Kinder-)Krankenpflegern und -pflegehelfern, Hebammen, diät- und technischen Assistenten, Ergotherapeuten, Krankengymnasten, Orthopisten und Logopäden zur Verfügung stehen. Gegenüber dem Vorjahr erhöht sich das Finanzvolumen um rund zehn Prozent.

„Damit sorgen die Krankenkassen für qualifizierten Nachwuchs im Gesundheitswesen“, sagte der Leiter der vdek-Landesvertretung, Martin Schneider. „In einer älter werdenden Gesellschaft steigen auch die Anforderungen an die Gesundheitsversorgung. Dieser Verantwortung von morgen wollen und müssen wir uns bereits heute stellen.“ 

Die Finanzierung von Ausbildungskosten, vor allem die Vorhaltung von Berufsschulen, Lehrern und Lehrmitteln in Deutschland, ist eigentlich eine staatliche Aufgabe. Bei den Krankenhäusern werden jedoch die Kosten für Ausbildungsstätten, die Ausbildungsvergütung und die Mehrkosten des Krankenhauses infolge der Ausbildung laut Gesetz durch die gesetzlichen Krankenkassen finanziert. Zur Finanzierung wird ein Ausbildungszuschlag je Behandlungsfall im Krankenhaus gezahlt, den die Krankenkassen vorab mit der Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz vereinbaren. In diesem Jahr beträgt er 81,89 Euro.

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Fax: 0 61 31 / 83 20 15

E-Mail: tanja.boerner@vdek.com

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Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
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