Positionen und Stellungnahmen der Ersatzkassen zur Gesundheitspolitik

Geschäftsmann hält eine vdek-Visitenkarte ins Bild

Als Interessenvertretung der Ersatzkassen beteiligt sich der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) aktiv an der Gestaltung der nationalen Gesundheitspolitik und begleitet die gesundheitspolitischen Entwicklungen in Europa. In Stellungnahmen und Positionspapieren formuliert der vdek seine gesundheits- und pflegepolitischen Vorstellungen und bringt sich aktiv in den politischen Gestaltungsprozess ein. Hier finden Sie weitere Positionen der Ersatzkassen auf Bundesebene.

Titelbild: Gesundheitspolitische Positionen der Ersatzkassen 2021

Stand: 05.05.2021 Gesundheitspolitische Positionen der Ersatzkassen 2021

für die 20. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages

2017

18.7.2017 Gesundheitspolitische Positionen der Ersatzkassen 2017

für die 19. Legislaturperiode des Deutschen Bundestages


Statements Martin Schneider, Leiter der vdek-Landesvertretung Rheinland-Pfalz

 

08.07.2021

Statement von Martin Schneider, Leiter der vdek-Landesvertretung Rheinland-Pfalz, zu den Eigenanteilen in der stationären Pflege:

„Die erneut gestiegenen Eigenanteile in der stationären Pflege sind eine enorme Belastung für die Betroffenen. Wenn sich diese Entwicklung so fortsetzt, werden künftig immer mehr Menschen auf Sozialleistungen angewiesen sein. Pflegebedürftige müssen dringend entlastet werden. Das ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die anstehende Pflegereform reicht hierfür bei weitem nicht aus. Um den Betroffenen zu helfen und langfristig Sicherheit zu geben, ist ein dauerhaft höherer Steuerzuschuss für die Pflegeversicherung und die verbindliche Übernahme von Investitionskosten durch die Länder notwendig. Zusätzlich muss auch die private Pflegeversicherung am gemeinsamen Finanzausgleich beteiligt werden. Das wäre ein Beitrag zur gesellschaftlichen Solidarität und könnte die Soziale Pflegeversicherung bundesweit um bis zu zwei Milliarden Euro pro Jahr entlasten.“
 

Eigenanteile RLP stat. Pflege 7/2021

01.07.2021

Statement von Martin Schneider, Leiter der vdek-Landesvertretung Rheinland-Pfalz, zum Start der elektronischen Patientenakte (ePA):

„Heute startet die zweite Phase zur Einführung der elektronischen Patientenakte – kurz ePA. Seit Anfang 2021 bieten alle gesetzlichen Krankenkassen ihren Versicherten eine ePA an, die Ärzte nun auf Wunsch ihrer Patienten ab heute befüllen sollen. Nach und nach werden dann weitere Leistungserbringer und Institutionen, wie Apotheken und Krankenhäuser, an die ePA angeschlossen.

Die Ersatzkassen begrüßen diesen Meilenstein im Digitalisierungsprozess des Gesundheitswesens ausdrücklich. Dennoch gilt: Dies ist nur ein nächster Schritt, dem weitere folgen müssen! Das heißt konkret: Die ePA muss zügig mit Leben gefüllt werden. Denn sie ist aus Sicht der Ersatzkassen ein wichtiger Bestandteil in der digitalen Transformation und wird dazu beitragen, die Versorgungsqualität weiter zu verbessern, etwa durch leichtere Abläufe im Behandlungsalltag, eine bessere Vernetzung der Leistungserbringer und mehr Transparenz für die Versicherten. Damit ist die ePA gleichzeitig auch ein Meilenstein für mehr Patientensicherheit.“