Mehr Geld für Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz - vdek fordert Verbesserungen für Patienten bei Qualität und Sicherheit

Die gesetzlichen Krankenkassen in Rheinland-Pfalz zahlen 2018 rund 190 Millionen Euro mehr an die Krankenhäuser für die Behandlung von Patienten. Für die Kliniken steigen die auf Landesebene vereinbarten Erlöse in diesem Jahr damit auf fast 3,47 Milliarden Euro. „Wir erwarten, dass die Krankenhäuser die Erhöhung ihres Budgets auch dazu nutzen werden, die Qualität und die Sicherheit der Behandlung von Patienten weiter zu verbessern“, betonte Martin Schneider, Leiter der vdek-Landesvertretung Rheinland-Pfalz.

Die Einnahmensteigerung ergibt sich aus der vereinbarten Leistungsmenge und dem aktuellen Landesbasisfallwert, auf den sich die Krankenkassenverbände und die Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz verständigt haben. Der Landesbasisfallwert dient als Abrechnungsgrundlage für die stationären Krankenhausleistungen im DRG-Bereich. Er wird jeweils mit einer Kennzahl für den Schweregrad der Behandlung multipliziert. In Rheinland-Pfalz beträgt er in diesem Jahr 3.618,98 Euro und liegt damit erneut an der Spitze aller Bundesländer.

Grundsätzlich finanzieren sich Krankenhäuser dual: Die Krankenkassen kommen für die Behandlungskosten je Patient auf, die Länder zahlen die Investitionskosten, beispielsweise für Neubauten, Renovierungen und Modernisierungen.

Schneider forderte einmal mehr die Landesregierung auf, ihren Verpflichtungen im stationären Sektor im erforderlichen Umfang nachzukommen. „Hätte das Land in den letzten Jahren ähnlich viel investiert wie die Krankenkassen, stünden die Krankenhäuser heute viel besser da. Für den erforderlichen Strukturwandel muss auch das Land wieder finanziell mehr leisten und im Rahmen der Krankenhausplanung die richtigen Weichen für mehr Qualität und Wirtschaftlichkeit in der stationären Versorgung in Rheinland-Pfalz stellen.“

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Fax: 0 61 31 / 83 20 15

E-Mail: tanja.boerner@vdek.com

und

Sarah Dreis
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Rheinland-Pfalz
Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 22
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Fax: 0 61 31 / 83 20 15

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