Gesetzliche Krankenkassen fördern kommunale Präventionsangeobte in NRW

Ab sofort können Kreise und kreisfreie Städte in NRW eine weitere finanzielle Förderung der gesetzlichen Krankenkassen erhalten, wenn sie für gesundheitlich und sozial benachteiligte Menschen Präventionsangebote schaffen. Gefördert werden insbesondere Angebote zur Gesundheitsförderung für Kinder und Jugendliche aus psychisch und/oder suchtbelasteten Familien. Darüber hinaus können Projekte für Alleinerziehende, ältere Menschen, Menschen mit Migrationshintergrund sowie Menschen mit Behinderungen oder Beeinträchtigungen finanziell über das Bündnis für Gesundheit unterstützt werden.

Über einen Zeitraum von drei bis vier Jahren stehen jeder Kommune, die ein qualitativ hochwertiges Konzept einreicht, für die Umsetzung und Koordinierung der Angebote bis zu 110.000 Euro zur Verfügung. Diese zielgruppenspezifische Förderung ist mit einem Eigenanteil der Kommune verbunden, der zeitlich abgestuft bei 20 beziehungsweise 30 Prozent liegt. Die Kommunen können mit lokalen Kooperationspartnern wie Sportvereinen, Beratungsstellen, Nachbarschaftseinrichtungen oder Wohlfahrtsverbänden zusammenarbeiten. Die Antragsstellung muss aber durch die Kommune erfolgen. Über den Antrag entscheiden die gesetzlichen Krankenkassen in Nordrhein-Westfalen. Für NRW stehen 5,8 Millionen Euro für die kommenden vier Jahre dafür zur Verfügung.

Zentrale Anlaufstelle ist das Programmbüro NRW. Es informiert über die Förderkriterien und –bedingungen. Zudem unterstützt es bei der Antragsstellung.
Ansprechpartnerin ist:

Verena Kochs
Programmbüro des GKV-Bündnisses für Gesundheit Nordrhein-Westfalen
c/o VIACTIV Krankenkasse
Rather Kreuzweg 110 40472 Düsseldorf
Telefon: 0211 28061-3148
E-Mail: verena.kochs@viactiv.de

Weitere Informationen und die Antragsunterlagen finden Sie unter:
www.gkv-buendnis.de/programmbuero-NRW.

Zudem können Kommunen noch bis Ende 2019 beim Aufbau gesundheitsfördernder Strukturen mit bis zu 250.000 Euro unterstützt werden. Hiermit abgedeckt sind auch Personalressourcen, um Maßnahmen vor Ort zu koordinieren und einzelne Akteure zu vernetzen. Weitere Informationen erhalten Sie unter:
https://www.gkv-buendnis.de/foerderprogramm/kommunaler-strukturaufbau/

und beim Programmbüro NRW.

Kontakt

Sigrid Averesch-Tietz
Pressesprecherin
Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)
Landesvertretung Nordrhein-Westfalen

Tel.: 02 11 / 3 84 10 - 15
Fax.: 02 11 / 3 84 10 - 20
E-Mail: sigrid.averesch-tietz@vdek.com

und

Bärbel Brünger
Stellvertretende Pressesprecherin
Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)
Landesvertretung Nordrhein-Westfalen

Tel.: 02 31 / 9 17 71 - 20
Mobil: 01 73 / 73 83 758
E-Mail: baerbel.bruenger@vdek.com