gesaPflege – gesund alt werden in der stationären Pflege

Online-Auftritt bündelt Informationen zum Modellprojekt

gesaPflege, das Gemeinschaftsprojekt von gesetzlichen Kranken- und Pflegekassen in NRW, steht für gesund alt werden in der stationären Pflege und berücksichtigt die Wechselwirkung von Arbeitsbedingungen in Pflegeeinrichtungen und deren Einfluss auf die Bewohnergesundheit. Ziel des dreijährigen Projektes, an dem sich sieben Pflegeeinrichtungen modellhaft beteiligen, ist es, eine nachhaltige Organisations­entwicklung und umfassende Maßnahmen zur Gesundheitsförderung in Pflege­einrichtungen umzusetzen, die sowohl die Bewohnerinnen und Bewohner als auch die Beschäftigten adressieren. Mit einer neuen Internetpräsenz informiert gesaPflege ab sofort über die Projektentwicklung zur Prävention und betrieblichen Gesund­heitsförderung in stationären Pflegeeinrichtungen.

Die Website macht Fachleuten, Pflegeeinrichtungen und Interessierten Informationen über das Projekt und dessen Entwicklungsstand zugänglich. „Mit dem Online-Auftritt reagieren wir auf das zunehmende Interesse an dem nordrhein-westfälischen Projekt“, so Anja Marcour von der AOK Rheinland/Hamburg, Projektfederführerin stellvertretend für die beteiligten Kassen.

Das Besondere im gesaPflege-Projekt ist die Beziehungsschleife zwischen Beschäftigten und Bewohnergesundheit. Im Projektverlauf werden die Arbeits­bedingungen der Beschäftigten und die Lebensbedingungen der Bewohnerinnen und Bewohner gesundheitsförderlich (um-)gestaltet, indem bestehende Strukturen und Prozesse zunächst analysiert und anschließend bedarfsgerecht und passgenau für die Einrichtungen weiterentwickelt werden.

Die Erkenntnisse aus gesaPflege stoßen bei Fachleuten auf bundesweites Interesse, wie auch die Veröffentlichung im gerade erschienenen Präventionsbericht der gesetzlichen Krankenversicherung und des Medizinischen Dienstes des Spitzen­verbandes Bund der Krankenkassen (MDS) zeigt. Der Bericht dokumentiert das Gesundheitsförderungs- und Präventionsengagement der Kranken- und Pflegekassen in Deutschland.

Die Ergebnisse aus dem Projekt münden nach der Evaluation durch die TU Chemnitz in einen praxisorientierten Handlungsleitfaden, der als Empfehlung für alle stationären Pflegeeinrichtungen konzipiert ist. Alle Informationen zum Projekt finden Sie ab sofort unter www.gesapflege.de.

Teilnehmende Pflegeeinrichtungen

- Alloheim Seniorenzentrum „Am Theater“, Hagen

- AWO Seniorenzentrum Münster-Albachten, Münster

- AWO Seniorenzentrum „Am Königsbornpark“, Waldbröl

- Evangelisches Altenzentrum „Haus am Römerkanal“, Rheinbach

- DRK Haus Ravensberg, Borgholzhausen

- Paul-Gerhardt-Altenzentrum, Bielefeld

- franzfreunde „Johannes-Höver-Haus“, Düsseldorf-Rath

Kontakt

Sigrid Averesch-Tietz
Pressesprecherin
Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)
Landesvertretung Nordrhein-Westfalen

Tel.: 02 11 / 3 84 10 - 15
Fax.: 02 11 / 3 84 10 - 20
E-Mail: sigrid.averesch-tietz@vdek.com

und

Bärbel Brünger
Stellvertretende Pressesprecherin
Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)
Landesvertretung Nordrhein-Westfalen

Tel.: 02 31 / 9 17 71 - 20
Mobil: 01 73 / 73 83 758
E-Mail: baerbel.bruenger@vdek.com