Immer mehr Betroffene folgen dem Aufruf „Nimm dein Leben in die Hand“

„Die Selbsthilfe in NRW“ auf der Überholspur

Seit dem Start der landesweiten Kampagne im Januar 2019 lassen sich deutliche Erfolge verzeichnen. Mittlerweile erzielt die Internetseite täglich Besucherzahlen im dreistelligen Bereich. Auch vermelden die Anlaufstellen der Selbsthilfe eine verstärkte Kontaktaufnahme. Demnach folgten seit Januar viele Betroffene dem Aufruf „Nimm dein Leben in die Hand“.

Verschiedene Werbeträger im öffentlichen Raum steigern seit Jahresbeginn den Bekanntheitsgrad der Selbsthilfe. Zum Beispiel Großflächenplakate, Videoflächen an Bahn-Stationen oder Plakatwerbung im Bahn- und Busverkehr. Die Internetseite selbsthilfe-in-nrw.de bietet die Chance, sich zunächst einmal anonym zu informieren und Selbsthilfekontaktstellen und -büros in der Nähe zu finden.

Somit wird der erste Schritt in Richtung Selbsthilfe für Interessierte so leicht wie möglich gestaltet. Mit der ganzjährigen Kampagne spricht das Projekt „Die Selbsthilfe in NRW“ im Grunde alle Bürger an. Denn nahezu jeder Mensch hat Schicksalsschläge und negative Lebenssituationen zu bewältigen. Manchen fällt dies leichter als anderen. Viele kämpfen darüber hinaus mit einer akuten Erkrankung, einer Behinderung oder einem chronischen Leiden.

„In einem sicheren Umfeld wie einer Selbsthilfegruppe muss sich niemand erklären. Es gibt kein Richtig oder Falsch und keine Verpflichtungen. Alle finden sich aus den gleichen Beweggründen zusammen und teilen ihre Erfahrungen. Sie verstehen und respektieren einander. Innerhalb der Gemeinschaft entwickeln viele erst den Mut, einen neuen Lebensweg einzuschlagen“, erklärt Julia Kruse, zuständig für den Bereich Prävention bei der IKK classic, im Namen aller gesetzlichen Krankenkassen und -verbände in NRW.

Gefördert wird das Projekt von den gesetzlichen Krankenkassen/-verbänden in Nordrhein-Westfalen, die hier eine wichtige Gemeinschaftsaufgabe sehen.

26.09.2019 Selbsthilfe-in-NRW

(v.l.n.r.): Bärbel Brünger (vdek) und Julia Kruse (IKK classic)  

Kontakt

Sigrid Averesch-Tietz
Pressesprecherin
Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)
Landesvertretung Nordrhein-Westfalen

Tel.: 02 11 / 3 84 10 - 15
Fax.: 02 11 / 3 84 10 - 20
E-Mail: sigrid.averesch-tietz@vdek.com

und

Bärbel Brünger
Stellvertretende Pressesprecherin
Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)
Landesvertretung Nordrhein-Westfalen

Tel.: 02 31 / 9 17 71 - 20
Mobil: 01 73 / 73 83 758
E-Mail: baerbel.bruenger@vdek.com