120 Pflegestützpunktmitarbeiter werden zu zertifizierten Pflegeberatern fortgebildet

Staatssekretär Christoph Habermann lobt Ausbildungskonzept

Mainz, 17.02.2011 – Seit Mai 2010 drücken knapp 120 Mitarbeiter aus den Pflegestützpunkten in Rheinland-Pfalz und im Saarland die Schulbank. Sie werden in einem berufsbegleitenden Studium zu zertifizierten Pflegeberatern fortgebildet. Der Staatssekretär im rheinland-pfälzischen Gesundheits- und Sozialministerium, Christoph Habermann, überzeugte sich beim Besuch einer Fortbildungseinheit in Stromberg von der hohen Qualität des Ausbildungskonzeptes. „Die Arbeit in einem Pflegestützpunkt ist neu und braucht ein vielseitiges Wissen und eine hohe Beratungskompetenz“, sagte der Staatssekretär zu den Teilnehmern. „Deshalb ist es uns wichtig, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Pflegestützpunkten für diese Aufgabe auf hohem Niveau qualifiziert werden. Mit diesem neu entwickelten Fortbildungskonzept sehen wir das gewährleistet.“

Der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) in Rheinland-Pfalz und im Saarland hatte die Entwicklung dieses Ausbildungskonzeptes angeregt und in Auftrag gegeben. Martin Schneider, Leiter der vdek-Landesvertretungen in beiden Bundesländern, erklärte: „Von dem Studium profitieren nicht nur die Pflegeberater in den Stützpunkten. Es kommt vor allem den Pflegebedürftigen und ihren Angehörigen zu Gute, die in Zukunft von gut qualifizierten Mitarbeitern eine kompetente Beratung und Hilfe erhalten.“

Als einer von mehreren Anbietern in Rheinland-Pfalz führen das Institut „QualiGes – Qualifizierung im Gesundheitswesen“, die Fachhochschule des Mittelstandes und der Medizinische Dienst der Krankenversicherung Rheinland-Pfalz diesen Fortbildungslehrgang durch. Er erstreckt sich über 12 Monate und findet für die Pflegeberater berufsbegleitend in Blockseminaren statt. In verschiedenen Modulen werden Themen wie Fall-Management, Pflegefachwissen, Sozialrecht und Gesprächführung vermittelt. Zwei Praktika und kollegiale Fallberatung sind ebenfalls Bestandteil des Lehrplans. Nach bestandenen Klausuren und der Anfertigung einer Hausarbeit erlangen die Teilnehmer das Zertifikat „Pflegeberater/in (FHM)“ und – bei Vorliegen der erforderlichen Voraussetzungen – gleichzeitig das Zertifikat „Case Manager/in“ der Deutschen Gesellschaft für Care und Case Management (DGCC). Die ersten Teilnehmer werden die Ausbildung im Sommer diesen Jahres beendet haben.

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