Gesundheitsbezogene Selbsthilfe – rund 880.000 Euro stehen für das Jahr 2012 zur Verfügung

AOK Rheinland-Pfalz übernimmt Federführung für die Gemeinschaftsförderung – Anträge jetzt stellen

Eisenberg, 14.11.2011 – Auch im kommenden Jahr werden Selbsthilfegruppen, -organisationen und -kontaktstellen von den Krankenkassen in Rheinland-Pfalz für gesundheitsbezogene Aktivitäten unterstützt. Hierfür stehen auch im Jahr 2012 wieder rund 880.000 Euro im Rahmen der „Pauschalförderung“ zur Verfügung. Die Anträge werden in den Jahren 2012 und 2013 von der AOK Rheinland-Pfalz federführend bearbeitet.

Die Gesetzliche Krankenversicherung (GKV) unterstützt auf Basis eines gemeinsamen Fonds, in den alle gesetzlichen Krankenkassen einen festgelegten Beitrag einzahlen, Selbsthilfeeinrichtungen im Rahmen der sogenannten Pauschalförderung. Aus diesen Mitteln können die Selbsthilfeeinrichtungen ihre Aufwendungen z.B. für Büroausstattung, Telekommunikationskosten, Porto, Mitgliederrundschreiben, Raum- oder Sachkosten decken.

Im Jahr 2011 hat die GKV in Rheinland-Pfalz im Rahmen der Pauschalförderung rund 570 Selbsthilfegruppen, -organisationen und -kontaktstellen mit insgesamt über 883.000,- € unterstützt. Hinzu kommt noch einmal etwa der gleiche Betrag für spezielle Selbsthilfeprojekte, die direkt über die jeweilige Krankenkasse gefördert werden.

„Die gesundheitsbezogene Selbsthilfeförderung ist für die Struktur und Entwicklung der Gesundheitsversorgung in Rheinland-Pfalz von einer herausragenden Bedeutung,“ betont Walter Bockemühl, Vorstandsvorsitzender der AOK Rheinland-Pfalz, die in den beiden folgenden Jahren die Anträge auf Pauschalförderung im Auftrag aller Kassen in Rheinland-Pfalz federführend bearbeitet. „Die Krankenkassen in Rheinland-Pfalz haben daher ein großes Interesse daran, das ehrenamtliche Engagement von Menschen, die sich bei der Krankheitsbewältigung gegenseitig helfen und beraten, zu unterstützen. Daher sollten Anträge auf Pauschalförderung schnellstmöglichst, spätestens jedoch bis zum 31. Januar 2012, bei der AOK gestellt werden,“ so Walter Bockemühl.

Selbsthilfeeinrichtungen unterstützen Menschen dabei, sich mit ihrer Erkrankung auseinander zusetzen und zu lernen, damit umzugehen. Chronisch Kranke, Behinderte und Menschen mit psychischen Problemen sowie deren Eltern und Angehörige suchen hier Rat und Hilfe. Daher fördern die Krankenkassen in Rheinland-Pfalz die Arbeit dieser wichtigen Einrichtungen bereits seit vielen Jahren. Dabei soll bewusst Institutionen und Vereinen geholfen werden, die sich ehrenamtlich für Patienten engagieren.

Zur „GKV-Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe Rheinland-Pfalz“ haben sich die gesetzlichen Krankenkassen zusammengeschlossen, um gemeinsam über die Anträge der Pauschalförderung von Selbsthilfegruppen, -organisationen und -kontaktstellen zu entscheiden. Dazu gehören AOK, BKK, IKK, Knappschaft, LKK und der Verband der Ersatzkassen (vdek). An der Beratung über die Vergabe der Fördermittel werden Vertreter der Selbsthilfe beteiligt. In Rheinland-Pfalz sind das: Der Paritätische Wohlfahrtsverband Rheinland-Pfalz/Saarland e.V., die Landesarbeitsgemeinschaft der Selbsthilfekontaktstellen, die Selbsthilfe Behinderter in Rheinland-Pfalz sowie der Kreuzbund Diözesanverband Mainz e.V.

Anträge auf Pauschalförderung können ab sofort bis 31. Januar 2012 schriftlich an folgende Adresse gestellt werden:

 

AOK - Die Gesundheitskasse in Rheinland-Pfalz

Referat Gesundheitsförderung

Virchowstr. 30

67304 Eisenberg

Telefon: 0 63 51/4 03-0

E-Mail: aok.rheinlandpfalz@rp.aok.de

 

Antragsformulare sind bei der AOK Rheinland-Pfalz, den Krankenkassen in Rheinland-Pfalz und bei den Selbsthilfe-Kontaktstellen erhältlich oder können im Internet unter www.selbsthilfe-rlp.de herunter geladen werden.

Diese Pressemitteilung wurde veröffentlicht von: 

  • AOK – Die Gesundheitskasse in Rheinland-Pfalz
  • BKK-Landesverband Rheinland-Pfalz und Saarland
  • IKK Südwest
  • Knappschaft, Regionaldirektion Saarbrücken
  • LKK Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland
  • Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek) – Landesvertretung Rheinland-Pfalz

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  Pressemitteilung


Kontakt

Dr. Tanja Börner
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Rheinland-Pfalz
Wilhelm-Theodor-Römheld-Str. 22
55130 Mainz

Tel.: 0 61 31 / 9 82 55 - 13
Fax: 0 61 31 / 83 20 15

E-Mail: tanja.boerner@vdek.com