Krankenhäuser bekommen rund 67 Millionen Euro mehr

vdek fordert Verbesserungen für Patienten bei Qualität und Sicherheit

Die gesetzlichen Krankenkassen in Rheinland-Pfalz zahlen 2015 rund 67 Millionen Euro mehr an die Krankenhäuser für die Behandlung von Patienten – ein Plus von 2,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Für die Krankenhäuser steigen damit alleine preisbedingt die Erlöse in diesem Jahr auf fast 3,1 Milliarden Euro. Zusätzliche Mengensteigerungen, z.B. ein Anstieg der Operationen, sind dabei noch nicht berücksichtigt. „Wir erwarten, dass die Kliniken die Erhöhung ihres Budgets auch dazu nutzen werden, die Qualität und die Sicherheit der Behandlung von Patienten weiter zu verbessern“, betonte Martin Schneider, Leiter der vdek-Landesvertretung Rheinland-Pfalz.

Die Einnahmensteigerung ergibt sich aus dem aktuellen Landesbasisfallwert, auf den sich die Krankenkassenverbände und die Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz verständigt haben. Der Landesbasisfallwert dient als Abrechnungsgrundlage für die stationären Krankenhausleistungen im DRG-Bereich. Er wird jeweils mit einer Kennzahl für den Schweregrad der Behandlung multipliziert. In Rheinland-Pfalz beträgt er in diesem Jahr 3.393 Euro und liegt damit an der Spitze aller Bundesländer.

Grundsätzlich finanzieren sich Krankenhäuser dual: Die Krankenkassen kommen für die Behandlungskosten je Patient auf, die Länder zahlen die Investitionskosten, beispielsweise für Neubauten, Renovierungen und Modernisierungen. Schneider forderte einmal mehr die Landesregierung auf, ihren Verpflichtungen im stationären Sektor auch im erforderlichen Umfang nachzukommen. „Hätte das Land in den letzten Jahren ähnlich viel investiert wie die Krankenkassen, stünden die Krankenhäuser heute viel besser dar. Für den erforderlichen Strukturwandel muss auch das Land wieder mehr leisten.“

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Tel.: 0 61 31 / 9 82 55 - 15
Fax: 0 61 31 / 83 20 15

E-Mail: tanja.boerner@vdek.com

und

Sarah Dreis
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Rheinland-Pfalz
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Tel.: 0 61 31 / 98 255 – 11
Fax: 0 61 31 / 83 20 15

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