Fachkräftenachwuchs im Krankenhaus: Krankenkassen investieren über 95 Millionen Euro für die Ausbildung an rheinland-pfälzischen Kliniken

Für die Ausbildung von Fachkräften an Krankenhäusern in Rheinland-Pfalz stellen die gesetzlichen Krankenkassen im kommenden Jahr über 95 Millionen Euro bereit. Das Geld fließt in die über 7.000 Ausbildungsplätze im Land, die an den insgesamt 57 Kliniken für die Ausbildung zu Hebammen, (Kinder-)Krankenpflegern und -pflegehelfern, diät- und technischen Assistenten, Ergotherapeuten, Krankengymnasten, Orthopisten und Logopäden zur Verfügung stehen. Gegenüber dem Vorjahr erhöht sich das Finanzvolumen um rund 6,6 Prozent.

„Qualifizierter Nachwuchs wird im Gesundheitswesen dringend benötigt“, sagte der Leiter der vdek-Landesvertretung, Martin Schneider. „Gerade in einer älter werdenden Gesellschaft steigen auch die Anforderungen an die Gesundheitsversorgung. Mit der Ausbildungsförderung tragen die Krankenkassen im Land ihren Teil zur Fachkräfteentwicklung bei.“

Die Finanzierung von Ausbildungskosten, vor allem die Vorhaltung von Berufsschulen, Lehrern und Lehrmitteln in Deutschland, ist eigentlich eine staatliche Aufgabe. Bei den Krankenhäusern werden jedoch die Kosten für Ausbildungsstätten, die Ausbildungsvergütung und die Mehrkosten des Krankenhauses infolge der Ausbildung laut Gesetz durch die gesetzlichen Krankenkassen finanziert. Zur Finanzierung wird ein Ausbildungszuschlag je Behandlungsfall im Krankenhaus gezahlt, den die Krankenkassen vorab mit der Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz vereinbaren. 2018 beträgt er 95,09 Euro.

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Fax: 0 61 31 / 83 20 15

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