Ersatzkassen fördern mit über 2,7 Millionen Euro die ambulanten Hospizdienste

Immer mehr schwerstkranke Rheinland-Pfälzer wünschen sich, die letzte Zeit des Lebens zuhause verbringen zu können. In 2017 gab es 4666 häusliche Sterbebegleitungen im Land. Die Ersatzkassen in Rheinland-Pfalz haben daher ihre Förderung der ambulanten Hospizarbeit auch in diesem Jahr wieder erhöht: Mit einem Förderbetrag von 2,7 Millionen Euro erhalten die Hospizdienste fast 10 Prozent mehr Geld als im Vorjahr, wie der Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek) in Mainz mitteilt. Damit sind die Ersatzkassen die größten Förderer der ambulanten Sterbebegleitung in Rheinland-Pfalz.

„Mit der ambulanten Hospizarbeit kann vielen Schwerstkranken der Wunsch erfüllt werden, die letzte Zeit des Lebens zu Hause zu verbringen“, sagt Martin Schneider, Leiter der vdek-Landesvertretung Rheinland-Pfalz. „Hierbei übernehmen gerade auch die 1650 ehrenamtlich im Hospizdienst engagierten Menschen eine ganz wichtige gesellschaftliche Aufgabe. Ich danke ihnen für ihr aufopferndes Engagement. Das ist gelebte Mitmenschlichkeit.“

Insgesamt unterstützen die gesetzlichen Krankenkassen im Land die Arbeit der mittlerweile 40 ambulanten Hospizdienste in diesem Jahr mit über 6,7 Millionen Euro. Die Hospizdienste finanzieren mit diesen Mitteln unter anderem die Aus- und Fortbildung ihrer Mitarbeiter sowie anfallende Sachkosten, beispielsweise Fahrkosten, Mietzahlungen oder Kosten für Versicherungen.

Kontakt

Dr. Tanja Börner
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Rheinland-Pfalz
Wilhelm-Theodor-Römheld-Str. 22
55130 Mainz

Tel.: 0 61 31 / 9 82 55 - 15
Fax: 0 61 31 / 83 20 15

E-Mail: tanja.boerner@vdek.com

und

Sarah Dreis
Verband der Ersatzkassen e. V. (vdek)
Landesvertretung Rheinland-Pfalz
Wilhelm-Theodor-Römheld-Straße 22
55130 Mainz

Tel.: 0 61 31 / 98 255 – 11
Fax: 0 61 31 / 83 20 15

E-Mail: sarah.dreis@vdek.com