Ambulante Hospizdienste

Mehr Geld für ambulante Hospizdienste: Gesetzliche Krankenkassen stellen 27,4 Millionen Euro in Bayern bereit

Die gesetzlichen Krankenkassen und ihre Verbände in Bayern fördern in diesem Jahr die Arbeit der 116 ambulanten Hospizdienste, darunter 13 Kinderhospizdienste, mit rund 27,4 Millionen Euro (2025: 24,2 Millionen Euro).

Ziel der ambulanten Hospizarbeit ist es, sterbenskranken Menschen ein würdevolles Leben bis zuletzt zu ermöglichen und ihre An- und Zugehörigen zu entlasten. Ehrenamtliche schenken Zeit, spenden Trost und ermöglichen es vielen, in ihrer vertrauten häuslichen Umgebung zu bleiben. Sie werden von qualifizierten Fachkräften sorgfältig auf ihre verantwortungsvolle Aufgabe vorbereitet und kontinuierlich begleitet. Die Fördermittel fließen unter anderem in die Aus-, Fort- und Weiterbildung der Ehrenamtlichen sowie in Sachkosten wie Miete, Büromaterial oder Fahrtkosten.

Im Freistaat Bayern begleiteten im vergangenen Jahr 8.225 qualifizierte Ehrenamtliche 14.851 erwachsene Menschen sowie 847 Kinder in ihrer letzten Lebensphase.

Mit der finanziellen Unterstützung würdigen die Krankenkassen das wertvolle und hervorragende Engagement der Hospizinitiativen im Freistaat. Der Dank gilt sowohl den hauptamtlich Mitarbeitenden der Hospizdienste als auch den zahlreichen Ehrenamtlichen, deren einfühlsame Begleitung schwerstkranker Menschen besondere Anerkennung verdient und ein unverzichtbarer Beitrag für unsere Gesellschaft ist.

Kontakt

Dr. Linda Föttinger
Landesvertretung Bayern
Arnulfstr. 201 a
80634 München

Tel.: 0 89 / 55 25 51 - 61
E-Mail: linda.foettinger@vdek.com